Niklasreuth – Regen und Sturm sind nicht unbedingt die besten Begleiter für eine Veranstaltung, die sich zum großen Teil draußen abspielt. Wer jedoch dachte, dass der „Reider Markt“ dementsprechend spärlich besucht sein würde, täuschte sich. Rund 4500 Gäste kamen. Das Wetter war ihnen egal. Sie packten sich einfach ordentlich ein und schützten sich mit Regenschirmen.
Der Grund für den guten Besuch waren sicher die Waren und kulinarischen Angebote an den über 90 Ständen. Sie alle standen unter dem Marktmotto „Wos Scheens und wos Guads“. Überwältigt zeigte sich Margarete Stöger vom fünfköpfigen Markt-Organisationsteam: „Die Stimmung war super – trotz des Wetters.“ Bis nach Ebersberg, Erding, sogar Landshut, Passau und Kufstein hat sich die Güte der Veranstaltung herumgesprochen.
Das kunsthandwerkliche Angebot der Standleute, die hauptsächlich aus der Umgebung stammen, war vielfältig: Schnitzereien, Schmuck, Bekleidung oder Dekoartikel. Zu kaufen gab es zudem Olivenöl, Schinken, Feines aus der „Guadl-Werkstatt“ oder Schnäpse und Liköre. Die Bewirtung, welche seitens der Ortsvereine übernommen worden war, ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Das Dorfmuseum und der Wirt hatten geöffnet und der Grattlerverein betrieb ein Barzelt. Ein ganzes Dorf engagierte sich für den „Reider Markt“. Durchaus etwas Besonderes, wie Stöger findet: „Der Zusammenhalt ist Wahnsinn.“ Dabei galt ihr Dank besonders der Gemeinde, der Bevölkerung und den Grundstückseigentümern, die ihre Felder fürs Parken zur Verfügung stellten. Letzteres gestaltete sich etwas schwieriger. Die Feuerwehr hatte zwar ein gutes System ausgearbeitet, erklärt Stöger. Die Besucher seien aber nicht einsichtig gewesen. Für 2018 werde das System noch einmal angepasstmaf