Feldkirchen-Westerham – Das neue Wohnhaus an der Ollinger Straße in Feldkirchen fügt sich beinahe nahtlos in die Umgebung ein. Nördlich des Seniorenzentrums der Arbeiterwohlfahrt steht ein Wohnhaus der Gemeinde und noch weiter nördlich das im Volksmund „Schwesternhaus“ genannte Gebäude. In beiden ihr gehörenden Häusern hat die Gemeinde das Sagen, vermietet die Wohnungen zu bezahlbaren Preisen. Das Wort „bezahlbar“ ist aus den sozial-politischen Diskussionen nicht mehr wegzudenken, gehört zum täglichen Wortschatz der dafür Verantwortlichen. Und auch zu dem der Feldkirchen-Westerhamer Gemeinderäte.
Schon Mitte der Amtszeit des ehemaligen Bürgermeisters Bernhard Schweiger wurden die dafür erforderlichen Weichen gestellt, der Blick auf diese allgegenwärtige Herausforderung gerichtet, Pläne geschmiedet.
Mit dem neuen Haus nordöstlich des Seniorenzentrums wird eines dieser angedachten Vorhaben verwirklicht. 2,8 Millionen Euro wendet die Gemeinde für dieses von Architekt Andreas Kohwagner geplante und während der Bauzeit von Andreas Hanrieder betreute Mehrfamilienhaus auf.
13 Zimmer können in den zwei Vollgeschossen und dem ebenfalls voll ausgebauten Dachgeschoss untergebracht werden. Die Wärme liefert eine mit nachwachsendem Rohstoff (Pellets) betriebene Hackschnitzelheizung. Die 13 Wohnungen können voraussichtlich im September des kommenden Jahres bezogen werden. me