Irschenberg – Einige Einwände hatte der Irschenberger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung gegen ein Bauprojekt am Reichersdorfer Ortseingang. Dort soll ein Doppelhaus entstehen, wofür eine Ortsabrundungssatzung aufgestellt werden müsste. Für Franz Nirschl (FW Irschenberg/Reichersdorf) ist das gut denkbar. Allerdings ist ein Doppelhaus seiner Meinung nach an dieser Stelle nicht geeignet. Auch der Vorteil für die Gemeinde sei nicht erkennbar.
Tom Stadler (FW Irschenberg/Reichersdorf) fragte, ob ein Doppelhaus dort hinpasse. Hans Maier (FDP/aktive Bürger) schlug vor, dass 15 Jahre lang Einheimische in beiden Hälften wohnen sollten. Bisher gibt es kein Doppelhaus in Reichersdorf. Wegen des Ortsbilds kann sich der Gemeinderat ein Haus mit zwei Wohneinheiten besser vorstellen. Das Gremium beschloss, den Antrag zurückzustellen und die Einwände mit den Bauherren zu besprechen.
Für den Bau eines Wintergartens an der Wendelsteinstraße 10 hat der Rat eine Befreiung vom Bebauungsplan erteilt. Klaus Meixner (CSU) hatte vorgeschlagen, dass der Anbau als solcher benannt werden solle. Der Entwurf gefiel dem Gemeinderat.