Den Schreckensängsten entgegenstellen

von Redaktion

Mahnende Worte am Kriegerdenkmal von Bad Feilnbach

Bad Feilnbach – Den gestrigen Volkstrauertag nutzten Bürger in der Gemeinde Bad Feilnbach, um allen gefallenen und vermissten Soldaten der beiden Weltkriege sowie den Opfern kriegerischer Auseinandersetzungen rund um den Globus zu gedenken. Eingeschlossen wurden auch jene Weggefährten, die durch Unfälle aller Art, Terror und Gewalt um den Globus ihr Leben ließen.

Feierliche Züge durch die Ortsteile wurden angeführt von den jeweiligen Blaskapellen in Kematen, Au, Bad Feilnbach und Litzldorf, denen Fahnenabordnungen sowie Vereinskameraden und Bürger bei nasskalten Bedingungen mit Regen und Schneeregen folgten.

In Bad Feilnbach nutzte Zweiter Bürgermeister Vitus Gasteiger die Gelegenheit, an die Predigt von Diakon Michael Wagner vom vorangegangenen Sonntagsgottesdienstes zum Thema „Angst“ anzuknüpfen. Angst könne es den Menschen der Gegenwart werden angesichts der Schreckensmeldungen von verhungernden Kindern in Syrien und im Jemen oder Menschen, die sich in die Luft sprengen und hunderte Unschuldige in den Tod mitreißen, so Bad Feilnbachs stellvertretendes Gemeindeoberhaupt.

Im gleichen Zuge verurteilte Gasteiger Worte von Volksvertretern wie etwa „Politische Gegner gehörten entsorgt“. Er mahnte, sich den Schreckensängsten der Gegenwart auch aus Respekt vor den Gefallenen und Vermissten, deren Namen die restaurierten Tafeln am Kriegerdenkmal zeichnen und die zur Erinnerung veranlassen, entgegenzustellen. An allen Kriegerdenkmälern senkten sich zum Lied vom „Guten Kameraden“ der Trachtenkapelle Dettendorf, Auer Musi, Musikkapelle Bad Feilnbach und Trachtenkapelle Litzdorf sowie Böllersalut die Fahnen. pes

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