Bruckmühl – Gawlina nahm damit satirischen Bezug auf einen Artikel, den er im Internet gelesen hatte und, der genau diese Fragen zum Inhalt hatte. Aber was soll man da antworten? Was ist da richtig, was ist falsch? So richtig konnte der Artikel da auch nicht weiterhelfen. Denn richtig oder falsch gibt es nicht. Alles ist erlaubt. Und jeder soll es so machen, wie sie oder er es für richtig hält. Wie in der Kunst. Und so lobte er das seit den Anfängen vor 37 Jahren kontinuierlich angestiegene Niveau der Ausstellung sowie der einzelnen Exponate, das inzwischen auf einem hohen Level angekommen ist.
Gawlina dankte allen Besuchern und Teilnehmern für ihre langjährige Treue sowie Christina und Günther Duschinski für die wieder hervorragende Organisation. Mit einem Dank an die Gemeinde, die den Freizeitkünstlern den Bürgersaal seit Jahren kostenlos zur Verfügung stellt, und ohne deren Unterstützung die Ausstellung nicht stattfinden könnte, übergab er das Wort an Bruckmühls Bürgermeister Richard Richter. Dieser gab den Dank zurück, denn auch für die Gemeinde sei es nicht selbstverständlich, dass eine kleine Künstlergruppe seit so vielen Jahren bestehe und jährlich eine interessante Ausstellung auf die Beine stelle. Bezugnehmend auf Gawlinas Frage, wie man sich auf Vernissagen verhalten soll, wenn man sich selbst nicht so gut mit Kunst auskennt, empfahl er mit einem Augenzwinkern, sich mit Leuten zu umgeben, die sich auskennen und sich dann unauffällig durchzumogeln.
Nach dem Dank an die Organisatoren und die Aussicht auf das nicht mehr so ferne 40-jährige Bestehen der Bruckmühler Freizeitkünstler, übergab er an die Künstler ein Präsent. „Denn Kunst tut der Seele gut, Schokolade aber auch“, so Richter.
Damit war die Ausstellung eröffnet und ging mit angeregten Gesprächen über Kunst, Politik, Gott und die Welt vom offiziellen zum gemütlichen Teil über – musikalisch begleitet von Regina Schuller am Flügel und mit einer kleinen Stärkung vom kalten Buffet.
Es stellen aus: Günther Duschinski (Lumocolor), Joachim Gawlina (Tusche), Herbert Helbich (Acryl, Öl, Pastell), Alfred Kronthaler (Öl, Acryl), Johanna Meiereder (Aquarell), Bernadette Möllmann (Druck, Acryl, Aquarell), Waltraud Oettl (Aquarell, Bleistift, Ölpastell), Ingeborg Ohlich (Aquarell, Acryl), Fides Spann (Acryl), Alexa Willibald (Encaustic), Simone Zauzig (Kreide, Tusche, Klosterarbeit), Maria Ziegler (Acryl, Mischtechnik) und Inge Zuck (Acryl, Mixed Media)
Die Ausstellung ist noch heute, Dienstag, von 14 bis 18 Uhr und morgen, Mittwoch, von 10 bis 18 Uhr geöffnet.