Bruckmühl –Der nächste Vortrag in der Reihe „Geschichte für alle“ findet am Donnerstag, 30. November, im Bruckmühler Gymnasium statt. Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr. Dr. Jörg Schwarz aus München referiert zum Thema „Mord im Dom – Die Ermordung Thomas Beckets, des Erzbischofs von Canterbury, 1170 und der englische König Heinrich II.“ Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich ein lokaler Kult um den bald als Märtyrer verehrten ehemaligen Erzbischof. Becket wurde zudem von der römischen Kirche offiziell heiliggesprochen. Auch Jahrhunderte später ist der „Mord im Dom“ eines der großen Themen des Mittelalters, ein Stoff, der noch immer zu faszinieren vermag. Gründe wie Hintergründe des Falls sollen bei dem Vortrag gleichermaßen erläutert werden. Zur Geschichte: Am 29. Dezember 1170 fand der „Kennedy-Mord“ des Mittelalters statt: die Ermordung Thomas Beckets, des Erzbischofs von Canterbury. Inmitten seiner Kathedrale, dem Dom von Canterbury, wurde der Geistliche von vier Rittern des damaligen englischen Königs Heinrichs II. niedergemetzelt – aber ob diese Ritter auch explizit im Auftrag des Monarchen handelten, weiß bis heute niemand.