Bad Aibling – Die Marktbesucher hatten dieses Mal mit verschiedensten Witterungsbedingungen zu kämpfen: angefangen von föhnlastiger Herbstsonne am Eröffnungstag, reichlich Regen am Samstag und Schnee am Sonntag. Das Areal rund um die Ausstellungshalle verwandelte sich dennoch – einmal mehr – zu einem Besuchermagnet.
Wie berichtet, gibt es den Weibamarkt seit 2003. Zum zweiten Mal fand die Veranstaltung nun in der Kurstadt statt. Er befindet sich „auf Strawanz“ seit er nicht mehr in seiner ursprünglichen Heimat, dem Gasthaus Pfeiffenthaler und dem dortigen Garten in Bad Feilnbach stattfinden kann.
Das Angebot des Weiba-markts ist vielfältig und reicht von Kräutersalzen, Gewürzen, Bauernbrot, Butter und Käse, Likören, Schnaps und Marmeladen über Bücher, Geschirr, Edelsteine für den Wasserkrug bis hin zu Wein und Speck aus Südtirol und gesundem Hundefutter.
Was die Besucher, darunter Stammgäste, aber auch unzählige Neu-Neugierige schätzen, ist das besondere Flair. Ziel der Weibamarkt-Verantwortlichen: einen Treffpunkt der Begegnung, des Ratschens und des „Sich Austauschens“ zu schaffen.
Probieren, riechen, schmecken und vor allem staunen stehen im Mittelpunkt der Flanierenden. Entlang der Buden und an den Ständen gab es vieles zu entdecken. Bereits beim Betreten der Eingänge nahmen einen Räucherdüfte „gefangen“. Jahreszeitlich bedingt gab es auch Punsch und Glühwein, heiße Maroni, schmackhaften Schmalznudeln und weitere Spezialitäten aus der Vegetarierküche.
Unverkennbar für den Markt gegen Ende November war die Einstimmung mit Waren auf die Vorweihnachtszeit mit Adventskränzen, Gestecken und Misteln.
Fehlen durften keineswegs Kerzen, Holz-, Keramik- und Metallarbeiten zur Dekoration des häuslichen Umfeldes.
Natur pur in Form von Marmeladen, Likören, Tees, Säften, Kletzenbrote, Lebkuchen, Weihnachtsgebäck, Brote und andere Schmankerl begeisterten vor allem im Inneren der Viehhalle die Besucher.
Beliebt und stets gefüllt war in gewohnter Weise das Vortragszelt mit Referentinnen. Sie trugen Wissenswertes über „Energetisches Räuchern“, „Spirit-Schnupper-Trommeln“, „Heilige Gebete“, Geheimnisse über Fingerabdrücke, „Zauber von Rauhnächten-Ritualen, Orakeln und Weissagungen“ vor.
Eine Veränderung des Weibamarktes zur 30. Ausgabe im Frühjahr hat Agnes Pfeiffenthaler überdies bereits geplant. Sie will wieder einmal Strawanzen und den Markt mit dem besonderen Ambiente wieder in Richtung Bad Feilnbach rücken. Geplant ist der Standort „Gut Eulenau“ zwischen Autobahnabfahrt und Kreisel in Richtung Bad Feilnbach. pes