Wärme, Zeit und „guade Schmankerl“

von Redaktion

Unter dem Leitgedanken „Das Licht der Kerzen bedeutet Leben und Tannengrün steht für Hoffnung“ stand die Voradventsfeier des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt Au-Bad Feilnbach.

Au/Bad Feilnbach – Zahlreich nutzten Mitglieder, vor allem Senioren aus dem Ortsverein, die Gelegenheit, im Saal des Kistlerwirts in Bad Feilnbach einige gleichermaßen vergnügliche wie besinnliche Stunden zu verbringen. Musikalisch umrahmten das Beisammensein die „Drei Z’samm-Gwürfeten“ sowie der Feilnbacher Kinderchor unter der Leitung von Sophie Karg, begleitet von Elisabeth Buchberger mit der Zither und Barbara Moser an der Gitarre.

Kerzen und ihr Licht, das Jesus Christus verkörpere, sind nach Ansicht des evangelischen Pfarrers Andreas Strauß in einer friedlosen Zeit wichtiger denn je. Zweiter Bürgermeister Sebastian Obermaier fand, man solle nicht außer Acht lassen, sich Zeit für Familie und Kinder zu nehmen. Alles, was ein Mensch braucht, seien eine warme Stube, Zeit füreinander, ein starkes Nervenkostüm und „guade Schmankerl“ im Bauch, zählte Emma Thaler in einer heiter-nachdenklichen Geschichte auf.

Mit Blick auf die derzeitige Großbaustelle zur Umgestaltung von Bad Feilnbachs Ortsmitte erinnerte Thaler an jene Zeiten, als in der Kufsteiner Straße das Geschäftsleben mit kleinen Läden blühte. Auch an alte Dialekte erinnerte sie.pes

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