Bad Aibling – Andrea Bach vom Goethe-Institut hatte diese Fahrt, die auch einen Besuch im Kolbermoorer Rathaus beinhaltete, organisiert. 16 Gäste aus aller Welt – von Moskau, Toronto und Hanoi bis Mumbai oder Mexiko und Taschkent – gehörten der Gruppe an. Alle sprachen nahezu perfekt Deutsch. Sie waren sehr interessiert an der speziellen Situation in Bad Aibling.
Die besondere Herausforderung beim Rathausneubau mit integrierter Bibliothek und Lesecafé erläuterten der damalige Projekt-Leiter Stefan Leissle vom Architekturbüro Behnisch und Stadtbaumeister Andreas Krämer: „Man ist heute stolz darauf, dass das Rathaus ein Haus für die Bürger geworden ist – alles, was man sich damals gewünscht hat, ist Wirklichkeit geworden.“
Die Bibliothek sei ein Frequenzbringer und ein Wohlfühlort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Hohe Besucher- und Ausleihzahlen belegten dies. Ebenso ist das große Lesecafé mit aktuellen Tageszeitungen, Kopierer und Kaffeeautomat ein gern besuchter Ort für Bürger aus Bad Aibling und Umgebung.
Beeindruckt waren die Gäste nicht nur von der Bücherei, die deren Leiterin Hiltrud Braun vorstellte, sondern auch vom Haus selbst – vom großen Atrium, von den Sitzungssälen, vom Trauzimmer und dem Aufenthaltsraum mit Bergblick.
Beim Mittagsimbiss im kleinen Sitzungssaal, zu dem sich auch Bürgermeister Felix Schwaller hinzugesellte, fand ein reger Erfahrungsaustausch statt. Für die Aiblinger Gastgeber war es sehr interessant, von den Aktivitäten der Bibliotheken der Goethe-Institute aus aller Welt zu hören. Und auch die Besucher waren sehr angetan: „Die Goethe-Gruppe aus München wird nicht das letzte Mal in Bad Aibling gewesen sein. Sie möchte auf jeden Fall wiederkommen“, freut sich Hiltrud Braun.