Feldkirchen-Westerham – Auch Bürgermeister Hans Schaberl kennt die schwierige Sachlage und verwies auf dringend anstehende Gespräche im Gemeinderat. Betroffen ist vor allem der Bereich zwischen der Glonner Straße im Norden und der Staatsstraße im Süden. Ganz speziell gilt das entlang des Pfarrer-Huber-Rings.
Dem Verdacht eines sichtlich aufgebrachten Bürgers, dass viele der Dauerparker zu den Mitarbeitern eines angrenzenden Unternehmens gehören würden, wollte sich der Bürgermeister nicht anschließen. Dennoch versprach er, zusammen mit den Rathaus-Mitarbeitern und dem Gemeinderat über das Problem und eine Lösung zu reden.
Schwerlaster parken
am Wochenende
Im Bereich des Rings parken regelmäßig Schwerlaster, die an den Wochenenden nicht fahren dürfen. Es gibt zwar noch die Abstellplätze an der ortsnahen Schießstattstraße, doch diese sind für Dauerparker gesperrt. Denn sonst würde der Parkplatz wohl noch stärker frequentiert, als das ohnehin der Fall ist. Bei Veranstaltungen auf dem Dorfplatz oder Beerdigungen mit vielen Trauergästen ist er unverzichtbar.
Für den Plan, an dieser Stelle ein Parkhaus zu errichten, hält sich die Begeisterung im Gemeinderat in Grenzen. Denn das Kosten-Nutzen-Verhältnis wäre kaum vertretbar. Spürbare Verbesserung verspricht sich die Gemeinde vom geplanten, aber noch nicht gebauten Parkplatz am Mareisring (wir berichteten). Profitieren davon sollen vor allem der Kindergarten und die Kinderkrippe am „Buckberg Bucklberg“.
Aber auch einen positiven Aspekt stellte der Bürgermeister heraus: Er und die Anrainer der Salzstraße glauben, dass die neue, im Sommer in Kraft getretene Regelung dort eine wesentliche Verbesserung darstellt. Dauerparken ist nun tagsüber verboten, erlaubt ist nur zwei Stunden Kurzparken in den markierten Flächen. „Der Erfolg ist deutlich sichtbar“, freute sich Bürgermeister Schaberl.
Wenig genutzt wird dagegen der Parkplatz südlich des Rathauses, der etwa 200 Meter vom Ortskern entfernt liegt.me