Bruckmühl – Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk quasi bescherte der Gemeinderat der Pfarrei Heufeld. Bei den 6000 Euro handelt es sich um eine 50-prozentige Kostenbeteiligung an der Sanierung der Kirchturmuhren (an jeder Fassadenseite ist eine angebracht). „Entscheiden wir uns zu dieser Bezuschussung, verfahren wir vom Anteil her, wie in ähnlich gelagerten Fällen“, betonte Bürgermeister Richard Richter.
Ohne Diskussion genehmigte das Gremium den Zuschuss einhellig. Wie berichtet, erfolgte in den vergangenen Monaten die umfangreiche Kirchenaußensanierung. Kostenpunkt: circa 435000 Euro. Die Pfarrei Heufeld muss dafür aus Rücklagen und Eigenmitteln 115000 Euro aufbringen.
Marktgemeinde übernimmt 6000 Euro
„Im Rahmen der Sanierung stellte sich zudem heraus, dass insbesondere durch die Hagelereignisse der Jahre 2001 und 2003 die Zifferblätter grundlegend renoviert werden mussten“, erläuterten Verwaltungsleiterin Silvia Donderer und Kirchenpfleger Markus Zehetmaier in ihrem Schreiben an die Kommunalpolitiker.
Ein nicht mehr funktionierendes Fassadenmotortreibwerk wurde 2015 bereits erneuert. Damals gab es bereits von der Marktgemeinde einen Zuschuss in Höhe von 2050 Euro (Hälfte der Kosten). Eine Begutachtung durch die Fachfirma brachte das Ergebnis, dass auch die drei bisher nicht erneuerten Fassadenmotortreibwerke, die seit dem Kirchenbau 1954 in Betrieb sind, ausgewechselt werden müssen. Die Gesamtmaßnahme, die rund 33000 Euro umfasst, ist in den Kosten für die Außensanierung nicht enthalten und geht vollständig zulasten der Kirchenstiftung. „Diese nicht geplante Summe bringt die Kirchenstiftung an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit“, so die Verantwortlichen weiter.
Der beantragte Zuschuss der Kirchenverwaltung bezog sich dabei rein auf die Erneuerung der Kirchenuhr (Zifferblätter sowie Fassadenmotortreibwerke). Insgesamt kommen hierbei 12172 Euro zusammen. Der Zuschuss hälftig würde – gemäß den Gepflogenheiten in der Marktgemeinde – dann 6000 Euro ausmachen.
Verbunden mit dem Dank an die Gemeinderäte für die Unterstützung würdigten Donderer und Zehetmaier des Weiteren die Zusage von Bürgermeister Richter, die Kirchenplatzsanierung durch die Pflanzung eines Baumes an der Pfarrer-Loidl-Straße auf der gemeindlichen sogenannten Straßenbegleitgrünfläche zu unterstützen. Wie berichtet, hatte ein Hagelsturm die dortige Allee in Mitleidenschaft gezogen. „Damit wird das Erscheinungsbild wieder abgerundet“, so Richter.
Einweihung
erst in 2018
Eine Einweihung des neu gestalteten Kirchplatzes samt verglastem Campanilegangs wird es erst im Frühjahr 2018 geben. Unter anderem aufgrund der Einführung der neuen Seelsorger und weiterer Anlässe ist diese Feierstunde vertagt. Zudem wollen die Verantwortlichen den neuen Kirchenplatz mit Bänken sowie die neue Holzfassade des Verwaltungstraktes präsentieren.
Neu wird dann auch die Beleuchtung des frisch geweißelten Heufelder Kirchturms sein. Hierzu hatte es – wie berichtet – eine Test-Illumination gegeben. In den Abendstunden wird der Turm künftig angestrahlt und wertet damit die Anlage zusätzlich auf.