„Kleinigkeit“ statt Katastrophe

von Redaktion

Wasserschaden in der Turnhalle – Rektorin: Mehr Wertschätzung für Gemeingut nötig

Ostermünchen – Abermals stand die Ostermünchener Schulturnhalle aufgrund eines Schadens für die Schüler der Fritz-Schäffer-Schule nicht zur Verfügung. Diesen Umstand bedauert Rektorin Margaret Careddu-Bayr sehr, zumal die Schließung am Freitag und Montag nicht die erste war (wir berichteten).

Diesmal kamen Schule und Gemeinde allerdings mit einem „blauen Auge“ davon, während nach einem Wasserschaden im vergangenen Jahr der Hallenboden vollständig erneuert werden musste.

Tuntenhausens Bürgermeister Georg Weigl: „Irgendwo war ein Wasserhahn undicht, oder ein Duschkopf, und wenn das länger tröpfelt, geht es durch die Decke oder eine Öffnung durch.“ So floss das Wasser zwar eine Etage tiefer, aber „nur“ in den Geräteraum und nicht auch noch in die Turnhalle selbst.

„Das war nur zu trocknen“, rekapituliert Weigl, der von einer „Kleinigkeit“ spricht. Die Halle sei auch schon wieder offen. „Es wäre schlimm gewesen, wenn wir schon wieder den Boden hätten tauschen müssen.“ Er hofft trotzdem, dass sich solch ein Zwischenfall nicht wiederholt.

Die Schulrektorin findet, dass die Nutzer der Schulturnhalle achtsamer mit dem Gemeingut umgehen sollten. „Fremdes Eigentum sollte man mit Sorgfalt behandeln“, so Careddu-Bayr. In diesem Zusammenhang lobte sie insbesondere die örtliche Volkshochschule, die für einige Kurse Schule und Schulturnhalle sorgsam nutze. ws/sib

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