Bad Aibling – Stimmungsvoll und heiter war auch heuer die Adventsfeier des sozialen Arbeitskreises des BRK im vollen Saal der Sparkasse. Eingeleitet wurde das Fest von der Mühlbach-Musi mit einer almerischen Weise. Die Vorsitzende des Arbeitskreises, Marlies Schwaller, befasste sich mit den Vorzeichen der Adventszeit, auch als „stade Zeit“ bezeichnet.
Mit selten gehörten Liedern wie „Sie tragt a harwas Gwandl“ und „Über d’Alm“ erfreuten die Sängerinnen der Mühlbach-Musi die Gäste. Mucksmäuschenstill war es auch bei dem immer gern gehörten Weihnachtslied „Als Maria übers Gebirge ging“. Lobend waren die Worte von Manfred Wirth vom Kreisverband Rosenheim, der Marlies Schwaller und ihren Helfern für die Durchführung der Adventsfeier dankte und bat, auch in Zukunft so weiterzumachen.
Bei den von Schwaller und Gerdi Marx vorgetragenen Gedanken und Geschichten zur Adventszeit wurden Erinnerungen an die Kindheit wach. Mit der Nikolaus- und Weihnachtgeschichte „Papa, wo bist gwen?“ und „Harte Feiertag´“ hatte Marx die Lacher auf ihrer Seite. Schwaller wusste „wie der Esel zur Krippe kam“ oder warum die Weihnachtsmaus die von der Mutter versteckten Plätzchen findet und plötzlich verschwindet, wenn das letzte Vanillekipferl verzehrt ist.
Nach der Pause bauten auch die Mühlbach-Dirndl ihre Instrumente auf, um allein oder gemeinsam zu singen und zu musizieren. Passend zur Jahreszeit sangen sie unter anderem „Ja wanns im Winter schee stad schneibt“ und zum Festende „Es wird ein Stern aufgehen“.
Gemeinsam wurden die Lieder „Schneeflöckchen, Weißröckchen“, „Kling, Glöckchen, kling!“ und „Es wird scho glei dumpa“ gesungen. „Schön war´s wieder“, so eine Teilnehmerin am Schluss der Adventsfeier. og