Harthausen – Ein volles Haus gab es bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Harthausen. Den Berichten von Vereinsvorstand Siegfried Raß und Kommandant Andreas Lindl zufolge sind die Feuerwehrmänner und -frauen ein „bestens funktionierendes Bindeglied der sechs Feuerwehren von Bad Aibling“.
Raß berichtete über das vom Feuerwehrverein ausgerichtete zweitägige Dorffest, die Teilnahme am Kapellenjahrtag und das Grillfest am Feuerwehrhaus. Mit dabei waren einige Feuerwehrmänner auch beim Honoratusgottesdienst und der anschließenden Kirtafeier im Feuerwehrhaus. Mitgliedern, die hohe runde Geburtstage gefeiert oder geheiratet haben, wurde mit einem Geschenk gratuliert.
Besonders geehrt wurde bei der Versammlung Ludwig Lang, der 65 Jahre dem Verein angehört. Er arbeitete viele Jahre als Vorstandsmitglied mit. Gedankt wurde Rainer Köttsdorfer, der die reichliche Brotzeit stiftete.
Notwendige
Anschaffungen
Die Jahreshauptversammlung 2016 und Geschehnisse von 2017 brachte Schriftführer Felix Schwaller junior in Erinnerung. Auf Cent und Euro berichtete Kassenwart Michael Herold. Seine Einnahmen setzen sich aus Mitgliedsbeiträgen, Zuschüssen der Stadt, Spenden und Zinsen zusammen. Ausgegeben hat Herold das Geld für notwendige Anschaffungen für die Feuerwehr und auch mal für Brotzeiten nach Versammlungen oder Leistungsprüfungen. Das Gesamtvermögen ist nicht groß. Der Jahresabschluss endete mit einem Minus von 5,81 Euro, das Bad Aiblings Zweiter Bürgermeister Erwin Kühnel mit einer Spende von 20 Euro in eine schwarze Zahl von 14,19 Euro umwandelte.
Kommandant Andreas Lindl kann mit 36 aktiven Feuerwehrmännern und -frauen rechnen, wenn es brennt oder sie für so genannte technische Arbeiten angefordert werden. Helfen mussten sie im vergangenen Jahr auch bei Sturmschäden, der Beseitigung von Ölspuren, einem Wasserleitungsschaden, Verkehrsregelungen und Absperrdiensten. Insgesamt musste die Harthauser Feuerwehr zwölfmal ausrücken.
Um die Einsätze ausführen zu können, sind viele Stunden Schulung und Ausbildung am und mit Geräten wie Pumpen oder Atemschutz notwendig. Zwei Gruppen haben mit Erfolg die Leistungsprüfung abgeschlossen und vier Mann den Wissenstest bestanden.
Erfolgreich war die Übung am Scherer-Weiher mit der Aiblinger Feuerwehrjugend. Abschließend überreichte Lindl an Andi Pritzl die Urkunde zum Löschmeister.
Dem Dank des Kommandanten für alle Einsatzkräfte schloss sich Kühnel im Namen der Stadt an und würdigte ihre Bereitschaft für den Dienst: „Kommt immer gut und gesund von den Einsätzen heim.“
Kreisbrandmeister Max Goldbrunner gab anschließend Tipps für die richtige Alarmierung und für Absperrungen. Gleichzeitig ging er auf etwaige Fehler bei diesen beiden Aufgaben ein. Eine Prüfung der Harthauser Feuerwehr habe zudem ergeben, dass „alles in Ordnung ist, alles picobello“.og