Bad Aibling – Der EHC Bad Aibling, gegründet 1981, beantragte die Kostenerstattung für Bustransferkosten. Diese waren angefallen, da ein früherer Trainingsbeginn in der Aiblinger Eishalle nicht möglich ist. Die Mannschaften wichen demnach in Eishallen in Miesbach, Rosenheim und Grafing aus.
„Ich erinnere hierzu an größere Diskussionen vor einiger Zeit. Damals stellte man den Zuschuss in Aussicht, da es technisch schwierig und zudem kostenaufwendig ist, die Eislaufhalle früher zu betreiben“, so Schwaller. Nicht öffentlich hatte der Hauptausschuss hierüber diskutiert. Damals besprach man die Unterstützung der EHC-Fahrtkosten mit 80 Prozent für eine frühere Trainingsaufnahme. Dazu müssen die „Eishackler“ aber zu Eishallen in der Region fahren. „Im Herbst 2018 trifft man sich aber erneut und berät, ob die Rahmenbedingungen dann eine frühere Trainingsaufnahme möglich machen“, kündigte der Rathauschef an. Und weiter: Der EHC Bad Aibling ist bereit, entsprechendes Personal aus dem Verein zur Unterstützung zu stellen.
Jetzt lag der Antrag auf Fahrtkostenzuschuss in Höhe von 5831 Euro – für den Zeitraum 15. bis 21. September – für diverse tägliche Fahrten vor. Markus Stigloher (CSU) erkundigte sich hierbei, ob hierfür Vergleichsangebote von verschiedenen Busunternehmen eingeholt wurden. Dies ist nach Angaben von Thomas Höllmüller (CSU), Zweiter Vorstand des EHC, der Fall. Er erklärte zudem auf Nachfrage, dass der Bus immer mit zwei Mannschaften samt Trainer und Betreuer pro Fahrt besetzt sei. „Die Fahrten gelten für den gesamten Nachwuchsbereich. Das sind sieben Mannschaften“, so Höllmüller. Einstimmig gab der Ausschuss grünes Licht für den Zuschuss von rund 5900 Euro zur Deckung der Fahrtkosten zum Training in den umliegenden Eishallen. Der Zuschuss erfolgt einmalig. 2018 soll darüber neu verhandelt werden.