Bruckmühl – Der Bau der neuen Mangfallbrücke überstrahle vieles und sei mit der Markterhebung im Jahr 1964 vergleichbar, so das Gemeindeoberhaupt. Unerfreulich nannte Richter, dass sich viele Gemeindebereiche und deren Mitarbeiter zunehmender Kritik erwehren müssten, was zu Frustration in den Büros führe. In der Belegschaft wünsche er sich, dass noch mehr miteinander und weniger übereinander geredet würde. Gleichwohl konstatierte er: „Ich wüsste keine Kommune, die besser zusammenhält als unsere Gemeinde Bruckmühl.“
Mit Äußerungen im Internet setzte sich Geschäftsleiter Rainer Weidner auseinander. „Missstände wie beispielsweise an Wertstoffinseln werden heutzutage nicht mehr der Gemeinde gemeldet, sondern ins Internet gestellt und dort kommentiert“, monierte er. Für 2018 kündigte er Änderungen im Internetauftritt der Marktgemeinde zur Vereinfachung für die Bürger an.
Mit seinem Gedicht „Weiße Weihnacht“ erfreute Bertl Heigl die Besucher. Im Rahmen der Veranstaltung gedachte Richter auch der Verstorbenen wie Altbürgermeister Eduard Bergmüller, Edmund Neumaier und Charlotte Dietrich. Traditionsgemäß wurden Gemeindebedienstete für ihre Arbeitszeitjubiläen geehrt. Vor zehn Jahren eingetreten sind Cornelia Ahrens und Anna Heimgartner und seit 15 Jahren im Dienst der Marktgemeinde tätig sind Edith Balz, Joachim Kratzer, Roswitha Kliment und Regina Schindler. Seit 20 Jahren arbeiten Beate Winterholler, Gül Esman, Türk Nazike und Franz Bernhofer bei der Gemeinde und für ihre 25-jährige Tätigkeit ausgezeichnet wurden Ingeborg Kirner, Michael Koller, Sebastian Hollinger und Marina Maitschke.
Seit 30 Jahren zählen Veronika Irsigler und Walter Führmann zum Gemeindepersonal und das seltene 45-jährige Dienstjubiläum feierte Maria Holl. Anschließend wurden die „Neuzugänge“ des Jahres 2017 vorgestellt, die danach – verstärkt durch das Bürgermeister-Trio und begleitet von Sepp Schmid – als Weihnachtslieder-Chor fungierten. bjn