Bruckmühl – „Du hast den Markt Bruckmühl in 30 Jahren Gemeinderatsarbeit hervorragend und würdig vertreten und das kommunale Ehrenamt vorgelebt“, würdigte der Rathauschef zusammen mit seinem Stellvertreter Klaus Christoph.
Als Fraktionssprecher und Mitglied zahlreicher Ausschüsse habe Bernpaintner die Fahne für die Marktgemeinde hochgehalten, dabei Fingerspitzengefühl gezeigt und auch Entscheidungen getroffen, die keinen Beifall hervorriefen, so das Gemeindeoberhaupt. Richter erwähnte ferner die Verleihung der kommunalen Dankurkunde im Jahr 2005 an Bernpaintner, der sich immer als fairer Mensch und Diskutant gezeigt und der stets das persönliche Gespräch gesucht habe. Der Bürgermeister hob überdies die hohe Diskussionskunst des Geehrten hervor, die oft hart in der Sache, aber stets von Wertschätzung geprägt war.
Eingeleitet wurde die Sitzung – traditionsgemäß – mit dem Auftritt der St.-Georgs-Pfadfindergruppe unter der Leitung von Marianne Beyer. Sie überbrachten heuer nur symbolisch das Friedenslicht. Denn wie die Pfadfinderinnen erläuterten: „Das Licht kommt immer erst am dritten Adventssonntag aus Bethlehem nach Deutschland.“ Die Kraft des Lichtes stehe dennoch für die Hoffnung auf Frieden. Doch diesen zu schaffen, sei nicht so einfach, erklärten die Pfadfinderinnen. Dies gelte für viele Beispiele aus der Geschichte, aber auch für das direkte Umfeld wie den Freundeskreis, die Schule, die Arbeit und auch für den Frieden mit sich selbst. Im Großen wie im Kleinen gelte „Zusammen geht es besser“.
„Wenn wir jetzt von Tisch zu Tisch die Kerzen mit unserem Licht anzünden, hoffen wir, dass die aufkommende Helligkeit, die Ausbreitung des Lichtes ihre Hoffnungen tragen wird“, betonten die Mädchen. Abschließend appellierten sie an das Gremium, auch an die zu denken, die keine wirkliche Weihnachtsfreude empfinden könnten. An den Bürgermeister übergaben sie anschließend eine Kerze, die von den sechs bis acht Jahre alten „Wichteln“ der Gruppe verziert worden war. bjn