Verleihung des „Goldenen Filmapfels“ in Bad Feilnbach

Ein „Urgestein“ der Filmtage geehrt

von Redaktion

Bereits zum achten Mal fanden in der Gemeinde Bad Feilnbach „Kulinarische Filmtage“ unter dem Motto „kreativ und köstlich“ statt. Von Januar bis Mai hatten dabei sechs Gasthäuser cineastische und kulinarische Spitzenleistungen geliefert. Bei der Abschlussveranstaltung wurde nun der „Goldene Filmapfel“ verliehen.

Bad Feilnbach – Die Preisübergabe ging zu Herzen. Denn den „Goldenen Filmapfel“ erhielt heuer Reinhold Aha. Dieser hatte seit Beginn der „Kulinarischen Filmtage“ an den Veranstaltungen mitgewirkt, insbesondere als Filmvorführer. Jetzt zieht er sich aus persönlichen Gründen zurück. Von der Auszeichnung zeigte sich Aha überrascht und sichtlich gerührt. Die Mitinitiatorin der 2012 mit dem Bayerischen Innovationspreis ausgezeichneten Reihe, Andrea Hailer vom „Soulkino“, Bad Feilnbachs Kurdirektorin Ute Preibisch und Karin Freiheit würdigten Ahas Verdienste und stellten ihn so in eine Reihe mit Preisträgern wie Einzi Fuchs und Rita Falk. Auch Bürgermeister Anton Wallner gratulierte.

Außerdem erwarteten die Gäste beim Filmtage-Abschlussabend in der „Bärenstub’n“ in Bad Feilnbach unterhaltsam-anregende Kurzfilme und ein Menü, das Bayern und Afrika verband. Der heitere Abend bot Unterhaltung und Anregung für alle Sinne. Musikalisch ansprechend-charmant wurde er umrahmt von den „Mühlbachdirndln“ aus Berbling und Willing.

Karin Freiheit und der Dritte Bürgermeister von Bad Feilnbach, Sebastian Obermaier, hoben das Engagement der teilnehmenden Wirte bei der Umsetzung des ambitionierten Programms hervor. In filmgerecht gestalteter Kulisse – auf den Tischen lagen Filmstreifen und Popkorn-Tüten mit Teelichtern –wurde serviert. Zwischen den Gängen wurde „Cineastisches“ geboten.

Andrea Hailer hatte dafür zwei Kurzfilme ausgewählt: Zum einen „On and Off“ von Leo van Kann, mit Christina Schmideder in der Hauptrolle. Darin geht es um die Herausforderung an ein Schauspielerpaar, im Film eine Streitszene zu spielen. Zum anderen wurde „Different Bayern“ von Matthias Koßmehl mit Johann Schuler und Ashley Byam in den Hauptrollen gezeigt. Die Handlung: Ein gegen seinen Willen nach Bayern verkaufter Fußballer aus Ghana und ein bereits jahrzehntelang tätiger Trainer einer Provinzmannschaft, die gegensätzlicher nicht sein könnten,treffen aufeinander.

Das Programm der „Kulinarischen Filmtage“ stand heuer unter dem Motto „Starke Frauen – trickreiche Jungs“. Folgende Filme wurden gezeigt: Landwirtschaft Höß – „Mein Blind Date mit dem Leben“; Gasthaus „Bärenstub’n“ – „Pelé: Birth of a Legend“; „Kistlerwirt“ – „La La Land“; Gasthaus Pfeiffenthaler – „Griesnockerlaffäre“; „Aumanwirt“ – „Florence Foster Jenkins“; Gasthaus Weingast – „Die fabelhafte Welt der Amelie“.

Bei den „Kulinarischen Filmtagen 2019“ heißt es dann wieder: „Film ab“. ca

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