Thalham – Christl Folger hatte ein erfülltes Leben. 56 Jahre war die auf dem „Krinnerhof“ in Bad Wiessee geborene Frau mit ihrem schon verstorbenen Ehemann Sepp Folger verheiratet. Jetzt ist auch sie nach langer Krankheit im Alter von 82 Jahren gestorben. Sie hat im Familiengrab im Friedhof in Mittenkirchen ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Neben den zwei Töchtern und dem Sohn mit ihren Partnern, den sechs Enkeln und vier Urenkeln trauern viele Verwandte und Bekannte um die beliebte Frau. Diese große Anteilnahme zeigte sich auch beim Trauergottesdienst in der St.-Nikolaus-Kirche in Mittenkirchen, den Pfarrer Augustin Butacu feierte und der vom instrumental begleiteten Bruckmühler Dreigesang mit dazu passenden Liedern umrahmt wurde.
„Unsere Mutter war herzensgut, die Familie und der Garten waren ihre große Leidenschaft“, erinnern sich ihre Angehörigen. Und natürlich auch der Sport, vor allem Skifahren, später auch Tennis und Golf. „Beim Skifahren hat sie unseren Vater kennengelernt, sie war in jungen Jahren deutsche Junioren-Meisterin“. Geblieben ist aus dieser Zeit der „Schneeforscher“- beziehungsweise der „Schneeflockerl“-Kreis. Schon oft waren Mitglieder dieses freundschaftlich verbundenen Zirkels als Gäste im Hause Folger in Thalham. Bei der Beerdigung von Christl Folger waren auch Franz Beckenbauer, Herbert Höfl und Ex-Fußball-Nationalspieler Ludwig Müller unter der großen Schar der Trauernden. Der Sportverein Bruckmühl gab der Verstorbenen mit einer Fahnenabordnung die letzte Ehre. me