Nach Stich-Attacke

Skorpion lebt jetzt in einer Auffangstation

von Redaktion

Tier kommt vermutlich aus Madagaskar

Bad Aibling/München – Der Skorpion, der kürzlich eine 61-jährige Frau in Bad Aibling gestochen hatte (wir berichteten), hat eine neue Bleibe in der Münchner Reptilien-Auffangstation gefunden. Das Tier war nach der Attacke von der Feuerwehr eingefangen und an die Station übergeben worden.

Fachtierarzt Thomas Türbl hatte den „ungebetenen Gast“ zunächst als Dickschwanzskorpion eingestuft. Wie sich jetzt herausstellte, handelt es sich bei dem Tier wohl um eine giftige Skorpionart aus Madagaskar. Sämtliche Meldungen, die für die Kostenübernahme nötig sind, sind an die Stadt Bad Aibling erfolgt.

Spenden oder Paten für die aufwendige Pflege des Exoten werden gesucht. Gleiches gilt für „Ambrosius“, die Anakonda, die im September 2016 am Siferlinger See gefunden wurde. Die Schlange lebt nach wie vor in der Auffangstation und in Nachbarschaft zum Aiblinger Skorpion. Die Riesenschlange ist laut Trübl jetzt etwa 1,60 Meter lang. Die Tiere können an neue Besitzer vermittelt werden. Interessierte können sich unter Telefon 089/ 21805030 melden. sm

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