Bad Aibling – Seit nunmehr 20 Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen den Kolpingfamilien Bad Aibling und Šurany. Anlässlich der Wiedereröffnung der renovierten Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (wir berichteten) war eine stattliche Delegation aus dem osteuropäischen Land zu Gast bei den Kolpingfreunden in der Kurstadt. Höhepunkt des Besuchs war neben der Teilnahme an der Kircheneinweihung durch Kardinal Reinhard Marx ein Empfang im Rathaus, den die Stadt Bad Aibling gegeben hatte. Bürgermeister Felix Schwaller hob bei dieser Gelegenheit die Bedeutung der freundschaftlichen Bande hervor, die zwischen den beiden Kolpingfamilien bestehen. Alzbeta Danielová, die Vorsitzende der Kolpingfamilie Šurany, bezeichnete die Freundschaft mit dem Bad Aiblinger Verein in ihrer Ansprache als „ein Geschenk des Himmels“. Als Erinnerungsgeschenke überreichte sie einen Bildband und ein T-Shirt mit einem Šurany-Aufdruck an das Stadtoberhaupt. „Gott segne diese Freundschaft“, sagte Danielová und bezog in ihren Dank auch Vizebürgermeister Erwin Kühnel mit ein, der neben Alfons Baumann, Margot Sibbers und dem verstorbenen Kolping-Ehrenvorsitzenden Jakob Liegl zu den Initiatoren dieser Partnerschaft gehört und auch die Organisation des jüngsten Treffens übernommen hatte. Lob für Kühnels Engagement und die Geste der Stadt Bad Aibling, die Gäste im Rathaus zu empfangen, fand der Aiblinger Kolping-Vorsitzende Franz Besel. „Wir wissen das zu schätzen“, sagte er an die Adresse des Bürgermeisters.
Neben den offiziellen Terminen prägten zwei gemeinsame Abendessen und ein gemütliches Weißwurstfrühstück im Paulusheim das Wiedersehen mit den Freunden aus Šurany, die bei ihrer Abreise die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen äußerten. tt