Einsatz mit Herzblut für Stadtpfarrkirche

von Redaktion

Mit einem Festgottesdienst und der Altarweihe wurde die Kirche „Mariä Himmelfahrt“ durch Kardinal Reinhard Marx wieder der Pfarrgemeinde übergeben (wir berichteten). Für die Pfarrgemeinde und die ganze Stadtkirche war dies ein guter Grund zum Feiern.

Bad Aibling – Knapp 40 Personen waren als Berater, Planer, Gutachter und Künstler vor Ort. 49 Firmen waren für die einzelnen Gewerke zuständig. Insgesamt kann man von einer Summe von mehr als 220 Personen ausgehen, die Hand in Hand arbeiteten und ihren Teil zum Gelingen der umfangreichen Maßnahme beitrugen.

Besonderer Dank gebührte der Erzbischöflichen Finanzkammer, die den Großteil der Finanzmittel zur Verfügung gestellt hat. Um allen Eventualitäten vorzugreifen, war bei der Planung der Maßnahme eine Summe von 6,9 Millionen Euro angesetzt worden. Erfreulicherweise geht man nun von einem Ergebnis von 5,5 Millionen Euro aus. Die endgültige Abrechnung wird erst zum Jahresende erwartet. Eine halbe Million Euro davon ist der Eigenanteil der Pfarrgemeinde, finanziert durch Kollekte, private Spenden und Spenden aus Veranstaltungen von Gemeinschaften, Vereinen und Konzerten.

Pfarrer Georg Neumaier empfing die geladenen Gäste und die vielen Kirchenbesucher, die noch mit ins Paulusheim gekommen waren. Mitglieder des Stadtkirchenrates und der katholischen Gemeinschaften hatten das Fest vorbereitet. Saal, Johannistube und Eingangshalle waren für die Bewirtung hergerichtet. Über einen Bildschirm wurde das Geschehen aus dem Saal übertragen.

Viel Beifall gab es immer wieder für die Gruppe junger Musiker, die Elisabeth Boxhammer, Gemeindeassistentin in Vorbereitung, für diesen Anlass zusammengestellt hatte, und die zur Unterhaltung fleißig aufspielte. Die Kolpingsfamilie hatte die Getränke organisiert, der Frauenbund sorgte für Kaffee und die Frauen hatten eine reiche Auswahl an Kuchen gebacken. Für das Essen war ein Catering-Service zuständig und junge Leute hatten die Bedienung der Gäste übernommen. Kirchenpfleger Ludger Goedecke dankte allen an der Renovierung Beteiligten, dem Architekturbüro Krug-Grossmann, den Bauherrenvertretern aus Pfarrei, Bau- und Kunstreferat des Ordinariats und Projektsteuerung. So konnte die Kolpingsfamilie am Festtag noch einen Betrag von 5000 Euro beisteuern. Auch die Stadt Bad Aibling hat mit einem Zuschuss von 50000 Euro die Bedeutung der Kirche für die Stadt gewürdigt. Kardinal Marx übergab Pfarrer Neumaier persönlich einen Scheck für eventuell noch notwendige Anschaffungen. Goedecke selbst wurde der besondere Dank der Pfarrei ausgesprochen. Mit Herzblut hat er sich für die Kirchenrenovierung eingesetzt, war immer zur Stelle als Ansprechpartner für Planer und Firmen und hat dafür unzählige Stunden seiner Freizeit geopfert. Als Geschenk überreichten ihm Diakon Klaus Schießl, Stadtkirchenratsvorsitzende Birgit Baumann und Pfarrer Georg Neumaier die nach einem Foto gefertigte Pfarrkirche aus Schokolade und einen Blumenstrauß für seine Frau, die so oft auf seine Anwesenheit verzichten musste.

Zur Vesper am Nachmittag, musikalisch gestaltet von der Schola, hatten sich wieder viele Besucher in der Kirche eingefunden. Mit einem kurzen Orgelkonzert klang der Festtag aus. Diplom-Kirchenmusiker Konrad Liebscher hatte dazu ein ansprechendes Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach zusammengestellt, das er mit der „Toccata, Adagio und Fuge in C“ eröffnete. Dazu erklangen Choralbearbeitungen zur Fasten- und Passionszeit.

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