Zu einem „gmüatlichen und schena auf d‘Nacht“ wie von Edelweißer-Vorstand Christian Weigl in seiner Begrüßung gewünscht, wurde erneut das Irlachweiher-Fest, organisiert und gestaltet von den beiden Aiblinger Trachtenvereinen „Edelweiß“ und „D’Oberlandler“. Mittlerweile hat die Veranstaltung mit Waldfest-Atmosphäre Tradition, und Tradition hat es auch, dass der Abend von den Kinder- und Jugendgruppen der beiden Vereine mit Musik, Plattlern und Tänzen gestaltet wird, musikalisch begleitet von der „Drillinger Musi“, zusammengesetzt aus der Dreder und Willinger Musi als jeweilige „Vereins-Kapellen“, diesmal mit Roland Merk als Dirigent. Schon lange vor dem offiziellen Beginn strömten die Besucher in den provisorischen Biergarten am Irlachweiher, später mussten sogar zusätzliche Sitzgelegenheiten herbeigeschafft werden. Voll wurde es auf der Bühne gleich zu Anfang, als die Kindergruppen den „Auftanz“ zeigten. Tänze und Plattler wechselten sich in ungezwungener Reihenfolge ab, jeweils begleitet vom Applaus der Besucher. Für das leibliche Wohl war mit einer großen Palette an Schmankerln bestens gesorgt. Dicht umlagert war das seit Generationen beliebte „Rössel-Spiel“ und wer wollte, konnte wie die Kurgäste in früheren Zeiten eine Bootsfahrt auf dem Irlachweiher genießen. Einziger Unterschied zu damals: Die Fahrt wurde auf einem Schlauchboot statt auf einem hölzerne Kahn angeboten und die Wasserwacht freute sich über die freiwilligen Spenden. Viele nutzten nach dem offiziellen Programm das Podium, um das Tanzbein zu schwingen oder trafen sich zu einem Ratsch an der „Weiher-Bar“. Fotos Hecht