Bad Aibling –„Immer wenn wir etwas haben, legt der Sommer gerade eine Pause ein“, bemerkte ein Besucher des Pfarrfestes der Gemeinde Mariä Himmelfahrt angesichts des „Schnürlregens“, der sich am Sonntagvormittag eingestellt hatte.
Kirchenspatzen und
Young Singers
Vorausgegangen war dem Pfarrfest die von Pfarrer Georg Neumaier zelebrierte Messe in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, an deren Ende Theresa Rhee verabschiedet wurde. Ein von den üblichen Gottesdiensten abweichendes „Musikprogramm“ boten dabei die „Kirchenspatzen“ und „Young Singers“ mit Konrad Liebscher an der elektronischen Orgel. Die zur Liturgie passenden rhythmischen Lieder wie „Komm sag es allen Leuten, ruft es in jedes Haus hinein…“, waren sehr eingängig und so sangen diese auch die älteren Kirchenbesucher nach kurzem „Einhören“ mit.
Als Theresa Hesse war sie vor zwei Jahren als Pastoralassistentin im Vorbereitungsdienst aus Nordhessen nach Bad Aibling gekommen, nun wurde sie als mittlerweile verheiratete Theresa Rhee als ausgebildete Pastoralassistentin verabschiedet. Pastoralreferentin Gabriele von Reitzenstein hatte Rhee als „Mentorin“ begleitet. Zusammen mit Pfarrgemeinderatsvorsitzender Birgit Baumann verabschiedete sie nun „ihre Praktikantin“. Beide übergaben in Anspielung auf ihren weiteren privaten und beruflichen Werdegang – werdende Mutter und Religionslehrerin in Flintsbach und Raubling – unter anderem kleine Stofftiere und eine Schultüte sowie eine Bibel. Für die Pfarrgemeinde St. Jakobus in Willing übergaben Franz Widhammer und Andreas Mennel ein Geschenk. Rhee, die in Aschau wohnt, verabschiedete sich und bedankte sich für die Aufnahme und die Begleitung.
Mit dem Lied „Die Erde ist schön, es liebt sie der Herr…“ endete der Gottesdienst und unter Regenschirmen ging es ins Paulusheim, wo Pfarrgemeinderat, Kindergarten und Frauenbund alles für eine Feier vorbereitet hatten. An Schenke, Küche und Kaffee-Bar sorgten fleißige Helfer aus allen Gremien fürs leibliche Wohl. Außerdem haben die Erzieherinnen des Kindergartens Mariä Himmelfahrt mit den Kindern Samen in kleine Töpfe gepflanzt, die dann zur Freude der Bienen erblühen. Die „Kirchenspatzen“ sangen passende und lustige Lieder, wie „a Rollmops und a Hering“, bei dem treffenderweise auch der Regenschirm vorkam, den der Rollmops „ganz famos“ findet. Für Blasmusik sorgte eine kleine Besetzung der „Dreder Musi“.
Im Lauf des Nachmittags blickte dann die Sonne wieder hervor und die Besucher zog es nach draußen an die von Richard Remmelberger trocken gewischten Tische und Bänke, wo es sich noch geraume Zeit gut aushalten ließ. uhe