Eine besondere Familiengeschichte

von Redaktion

Buchvorstellung: Bildnisse vom 9. bis 18. Jahrhundert

Maxlrain – Mit dem im großen Saal von Schloss Maxlrain vorgestellten Buch „Die Maxlrainer. Eine Familiengeschichte in Bildnissen vom 9. bis ins 18 Jahrhundert“ hat die Schlossbrauerei Maxlrain erneut ihr großes kulturelles Engagement bewiesen. Autor des Werks ist Professor Dr. Ulrich Schneider, Kunsthistoriker und mehr als 30 Jahre Mitarbeiter und Direktor mehrerer deutscher Museen.

Ihm war es auch vorbehalten, das Buch vor geladenen Gästen, die Dr. Erich Prinz von Lobkowicz gerne als „Freunde der Maxlrainer“ willkommen hieß, erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen. Er tat dies mit großem Engagement und überraschte die Gäste nicht nur mit immensem Fachwissen zu den jeweiligen Epochen, in denen die Nachkommen von Podalunc (erwähnt um 804), der wohl als „Ur-Maxl-rainer“ zu bezeichnen ist, lebten und wirkten.

Ausgehend von zwei Stammbäumen spannte er einen weiten Bogen bis in die Zeit um 1700 und die Besucher erfuhren im mit Computer-Animationen unterstützten Vortrag Wissenswertes vom Geschlecht der Maxlrainer, die bis zu ihrem Ende 1734 als eine der wirkmächtigsten und mit dem bayerischen Adel bestens vernetzte Familie galten.

Den Kurfürsten und Herzögen dienten sie zudem in höchsten Positionen. Etwa 30 Porträts aus neun Generationen sind bis in die heutigen Tage von ihnen erhalten und ausgehend von diesen Porträts gestaltet Professor Dr. Schneider seinen Vortrag.

Er ließ die auf den Porträts festgehaltenen Personen auch zu den Gästen sprechen. Dies lockerte den Vortrag nicht nur auf, sondern gab auch einen Einblick in die Geschehnisse der Zeiten, in denen die betreffenden Maxlrainer auf den Ölgemälden festgehalten wurden. Von den Zuhörern gab es für den spannenden Vortrag lang anhaltenden Beifall. Das Buch ist im Buchhandel erhältlich, zusätzlich im Bräustüberl Maxlrain sowie im „Maxlrainer Laderl“ online unter www. maxlrainer-laderl.de.

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