Tuntenhausen – Das Interesse war groß, als der CSU-Ortsverband Tuntenhausen gemeinsam mit der Freien Wählergemeinschaft zur Aufstellungsversammlung des Bürgermeisterkandidaten und der Gemeinderatsliste einlud. Zahlreiche wahlberechtigte Bürger fanden sich im Gasthaus Schmid in Tuntenhausen ein. Die Versammlung leitete Gemeinderat Hans Thiel, der sich nach sieben Amtsperioden nicht mehr zur Wahl stellte.
Kein Gegenkandidat fand sich für den amtierenden Bürgermeister Georg Weigl, der von Otto Lederer, Landtagsabgeordneter und Vorgänger im Amt, für seine „zukunftsorientierte und zugleich ausgleichende Arbeit und kommunalpolitische Kompetenz“ in den letzten sechs Jahren gelobt wurde. Fast einstimmig wurde seine Kandidatur bestätigt. Weigl war sehr erfreut über das Ergebnis und zog ein positives Resümee über die Entwicklungen in der vergangenen Periode: „Es gibt kein schöneres Amt, als Bürgermeister der Gemeinde Tuntenhausen zu sein.“ Im Falle einer Wiederwahl sollen weiterhin die „ländliche Struktur erhalten und die Interessen von Bürgern, Wirtschaft und Landwirtschaft berücksichtigt werden“. Die Wahl der 20 Kandidaten für den Gemeinderat erfolgte im Block. Der Wahlvorschlag fand wieder mit großer Mehrheit Zustimmung. Der CSU-Ortsvorsitzende Michael Meier freute sich über das Ergebnis und wies darauf hin, dass die aufgestellten Kandidaten viele Berufsgruppen, insbesondere den Mittelstand und die Landwirtschaft, abbilden und erstmalig auch allen Gemeindeteilen entstammen.