Bruckmühl – Von der Szenerie her erinnerte der Auftakt des dritten Adventsbasars der beiden Heufelder Schulen an den Start der Sommer- oder Winterschlussverkäufe der 80er-Jahre. Der Unterschied: Die mit den „Hufen scharrenden“ Besucher warteten in heller Aufregung nicht vor verschlossenen Türen, sondern vor einem roten Absperrband.
Als Letzteres von Bruckmühls Rathauschef Richard Richter und den drei Schülersprechern der Mittelschule am Freitag um 16.04 Uhr durchgeschnitten war, gab es kein Halten mehr. Innerhalb kürzester Zeit „wuselte“ es nur so auf dem Pausenhof. Die zur Wagenburg aufgebauten 14 Holzhütten samt Lichtergirlanden und eine große Feuerstelle sorgten für adventliches Flair und Lagerfeuer-Romantik.
An zwölf liebevoll gestalteten Verkaufsständen wurden den mehreren hundert Besuchern eine breite Palette von weihnachtlichen Bastel- und Dekorationssachen angeboten. Dabei agierten die Burschen und Mädels vor allem auch als fachkundiges und sympathisches Verkaufsteam. Als weitere Besonderheit kam hinzu, dass alle angebotenen Waren von den gut 500 Schülern mit Unterstützung des 40-köpfigen Lehrkörpers der Grund- und Mittelschule in Eigenregie und -arbeit gebastelt worden sind. „Dies begann bei den Fächern Handarbeiten, Wirtschaft, Soziales oder Technik und im Religionsunterricht. Ein großes Lob gebührt auch den Eltern, die sich mit viel Engagement beteiligt haben“, so Schulleiterin Arabella Quiram. Ins gleiche Horn stießen auch Fabian, Melih, Melina und Sophie der Klasse 4a: „Das hat irre Spaß gemacht.“ Auch heuer wird der Reinerlös einer karitativen Verwendung zugeführt – dem Caritas Kinderdorf Irschenberg. tn