Vermehrt auf Produkte aus der Region setzen

von Redaktion

Bad Aibling Mitglied in Ökomodellregion

Bad Aibling – Die „Ökomodellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein“ nimmt weiter Form an. Das Projekt, das überwiegend die Förderung der ökologischen Landwirtschaft und der nachhaltigen Lebensmittelerzeugung im Fokus hat, soll federführend von der Gemeinde Bad Feilnbach betreut werden. Dazu gab es nun Informationen in der Sitzung des Stadtrates. Die Projektmanagerinnen, Irmengard Prankl und Stefanie Adeili, werden mit je 20 Wochenstunden die fachlichen und administrativen Arbeiten übernehmen. Das Projekt wird staatlich mit höchstens 75000 Euro jährlich gefördert.

„Die Bewilligung gilt für zwei Jahre und beläuft sich in der Gesamtsumme auf 150000 Euro“, erläuterte Sitzungsleiter Erwin Kühnel. Durch das Projekt soll unter anderem die Vermarktung der hier erzeugten Produkte unterstützt werden. Es müsse auch das richtige Maß zwischen konventioneller (80 Prozent) und Bio-Erzeugung (20 Prozent) gefunden werden. Ein Begleitteam aus den beteiligten Kommunen soll Zugang zu den Landwirten schaffen. 2018 hatte der Stadtrat einer Beteiligung der Stadt zugestimmt (wir berichteten). Er hatte nun über den Abschluss einer Zweckvereinbarung zu entscheiden. Stephan Schlier (CSU) hob die Regionalität als Hauptgesichtspunkt hervor und warnte, konventionelle und Bio-Landwirte gegeneinander auszuspielen. Auf die Frage von Rosemarie Matheis (ÜWG), ob Bad Aibling 150000 Euro allein zu tragen habe, erklärte Kämmerer Andreas Mennel, dass eine Aufteilung unter den Gemeinden erfolge. „Im Vorfeld der Bewerbung als Ökomodellregion hat ein Papier gute Ansätze aufgezeigt. Die Regionalität zu stärken, ist wünschenswert“, unterstrich Heidi Benda (GOL).

Der Stadtrat stimmte geschlossen dem Beitritt zur Ökomodellregion und der Zweckvereinbarung zu. bjn

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