Lampferding – Am Vorabend des Totensonntags beging die Freiwillige Feuerwehr Lampferding ihren Gedenk-Jahrtag mit Gottesdienst und Ehrung am Denkmal.
In seiner Ansprache ging Pfarrer Bruno Bibinger in der Lampferdinger Marienkirche auf das Christkönigsfest an diesem Sonntag ein: „Die Krone Christi krönt den letzten Tag des Kirchenjahres am Christkönigstag.“ Die Feuerwehrler Moritz Gartner und Michael Spiegel trugen die Lesungen und die Fürbitten vor. Gebetet wurde für die Regierenden, die eigenen Feuerwehrler und die verstorbenen Kameraden. Musikalisch gestalteten die Schönauer Bläser und Andi Krichbaumer an der Orgel den Gottesdienst.
Anschließend wurde an alle Opfer von Krieg und Gewalt der Heimat vor dem Kriegerdenkmal auf dem Friedhof erinnert. Hier segnete Pfarrer Bibinger das Denkmal des Zweiten Weltkrieges mit Wasser und Weihrauch und betete mit den Anwesenden für den Frieden in der Welt und für die Menschen, die bei Kriegen ihr Leben verloren. Vereinsvorsitzende Hubert Prinz fügte hinzu: „Das Erinnern müssen wir zu einer Handlung machen, die zu einer Gewohnheit wird. Denn solche Kriege wie der Zweite Weltkrieg dürfen nie wieder passieren. Erst, wenn der Frieden nicht mehr da ist, schätzt man ihn richtig. Lassen wir es nie mehr zu einem Krieg kommen.“
Als sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Erinnerung an die Kriegsopfer und an die verstorbenen Kameraden legten die Kommandanten der Feuerwehr am Ehrenmal einen Kranz nieder. Anschließend spielten die Schönauer Bläser das Lied „Vom guten Kameraden“ und die Fahnen der Freiwilligen Feuerwehr Lampferding und des Veteranenvereins Ostermünchen senkten sich vor der Erinnerungsstätte.
Einen Abschluss fand der Jahrtag mit einem Treffen im Lampferdinger Feuerwehrhaus. tst