Nachruf

von Redaktion

Feldkirchen – Maria Ostermeier, von allen „Mariele“ genannt, aus Feldkirchen-Westerham war eine lebensfrohe Frau, bis sie vor sechs Jahren schwer erkrankte. Sie kämpfte sich mit viel Kraft wieder zurück ins Leben. Doch jetzt verstarb sie nach langer Leidenszeit mit 69 Jahren an den Folgen der unheilbaren Krankheit.

Selbst in dieser schweren Zeit des Leidens hat sie stets als Ehefrau, Mama und Oma nur an die Ihrigen gedacht. Pastoralreferent Harald Petersen gestaltete eine sehr persönliche Trauerfeier und brachte zum Ausdruck, dass „Die Wunden, die ihr Abschied für immer gerissen hat, so schnell nicht heilen werden.“

Den Wortgottesdienst in der Pfarrkirche umrahmte der Kirchenchor mit schönen Liedern an die fürsorgende Gottesmutter, auch deshalb, weil die Verstorbene eine große Marienverehrerin war. Mariele Ostermeier wurde am 16. Mai 1950 im ehemaligen Krankenhaus in Feldkirchen geboren, hat Verkäuferin gelernt und später bei dieser Tätigkeit auch ihren Ehemann Ernst kennengelernt.

Am 7. Oktober 1972 läuteten die Hochzeitsglocken. Kurz darauf wurde mit der Geburt von Sohn Toni und Tochter Elke die Familie komplett. „Ganz besonders in ihr Herz geschlossen hat Mariele ihre vier Enkelkinder“, sagte Petersen in seiner Trauerrede. Ihr Leben verbrachte sie in Westerham. Sie brauchte nicht viel zum Glücklichsein. Das größte Glück dieser Erde waren für sie ihre Familie, das Haus und der Garten.

Die vielen Trauergäste bei der Urnenbeisetzung zeigten die hohe Wertschätzung, die Mariele Ostermeier zeitlebens und darüber hinaus genießen durfte. In einem bewegenden Nachruf hat ihre Tochter Elke Weber im Namen der gesamten Familie an die geliebte Ehefrau, herzensgute Mutter und fürsorgliche Oma erinnert. me

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