Umgeben von tosenden, haushohen Wellen

von Redaktion

Werke von Andreas Claviez beim Aiblinger Kunstverein

Bad Aibling – Betritt man derzeit den großen Ausstellungsraum im alten Feuerwehrgerätehaus, sieht man sich von Wasser umgeben, von tosenden, haushohen Wellen, von brausendem Meer mit weißen Gischtkronen, aber auch von sanft plätscherndem Gewässer. Andreas Claviez aus Plauen hat aus 36 Seestücken – so nennt die Kunstgeschichte Bilder vom Wasser – eine Präsentation zusammengestellt. Die Werke tragen Titel wie Große Welle, Schwere See, SOS.

Erst nach längerer Zeit seiner künstlerischen Tätigkeit begann der Maler, sich für das Wasser als Malsujet zu interessieren. Begonnen hatte er nach dem Abitur mit einer Ausbildung zum Textilzeichner, denn seine Heimatstadt Plauen war eine Hochburg der Textilstickerei. So lernte Claviez das Zeichnen von Grund auf und gewann eine solide Basis für alle späteren künstlerischen Aktivitäten.

Naturgewalten wurden sein Thema, in Öl oder Acryl auf Leinwand festgehalten. Besonders das Wasser ist und bleibt sein großes Thema, Metapher für Leben und Wandlung und letztendlich für den ewigen Kreislauf. Rupert Fegg, künstlerischer Leiter der Akademie in Kolbermoor, bestätigte in seiner Laudatio: „Der Künstler beherrscht sein Metier, es ist eine bemerkenswerte Tiefe in diesen Bildern.“ Zu sehen ist die Ausstellung bis 15. Dezember samstags und sonntags, 14 bis 18 Uhr. bö

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