Tuntenhausen Teil des Energieeffizienz-Netzwerks

von Redaktion

Kommune kooperiert mit Technischer Hochschule Rosenheim

Tuntenhausen – Die Technische Hochschule Rosenheim (TH) arbeitet seit einigen Jahren mit drei Kommunen eng zusammen, um erfolgreich die Energiezukunft in der Region zu gestalten.

Die TH möchte nun in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Rosenheim ein regionales Energieeffizienznetzwerk für weitere Kommunen im Landkreis gründen.

Die Vorteile für die Kommunen, die sich an dem Netzwerk beteiligen, schilderte Bürgermeister Georg Weigl jüngst im Gemeinderat: Steigerung der Energieeffizienz, Verminderung von klimaschädlichen Treibhausgasemissionen und Senkung von Energiekosten. Zudem erhalte man eine umfassende Analyse der eigenen Energieeffizienzpotenziale.

Den möglichen Netzwerktreffen gewinnt Weigl viel ab. „Sie schaffen Synergien, erhöhen die Motivation und geben konkrete fachliche Hilfestellungen durch Input von Experten.“ Das Netzwerk läuft über drei Jahre und wird über die Kommunalrichtlinie mit circa 60 Prozent gefördert. Der verbleibende Eigenanteil je teilnehmender Kommune liegt bei etwa 6000 Euro pro Jahr. Weigl weiter: „Während dieser Netzwerkphase wird eine Potenzialanalyse ausgewählter Bereiche in der Kommune durchgeführt. Anschließend erfolgen eine Planung mit technischer und wirtschaftlicher Bewertung sowie Fördermittelberatung und die Umsetzung der Maßnahmen.“ So ließe sich eventuell eine Quartierversorgung mit Nah- und Fernwärme für bestehende und neue Baugebiete realisieren.

Auch ein wirtschaftliches Betriebskonzept für kommunale PV-Anlagen könnte man erhalten. „Das ist alles sehr sinnvoll“, meinte Weigl, was auch das Gremium so sah. Es sprach sich einstimmig für die Teilnahme am kommunalen Energieeffizienznetzwerk Rosenheim aus.ws

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