Verbindung zum Ulrichweg sehr wichtig

von Redaktion

Gemeinderat berät über Biberg Süd

Tuntenhausen – Erneut befasste sich der Gemeinderat mit der Neuaufstellung des Bebauungsplanes „Biberg Süd“ und gab, mit einigen Anmerkungen, grünes Licht für die weitere Bearbeitung.

Wie Bürgermeister Georg Weigl (CSU) eingangs ausführte, hatte der Gemeinderat in den öffentlichen Sitzungen im September und Oktober 2018 die Neuaufstellung des Bebauungsplans beschlossen. Die Aufstellung erfolgte im beschleunigten Verfahren, welches kein Änderungsverfahren des Flächennutzungsplans erfordert. Die Planungsgruppe Strasser wurde beauftragt, einen Planentwurf für das weitere Verfahren auszuarbeiten, den der Rat in seiner Sitzung im August billigte.

Dieser wurde allerdings mittlerweile nochmals an die aktuelle Situation angeglichen.

Die Parzellengrößen sind nunmehr den aktuellen Anforderungen an den Flächenverbrauch angepasst – sie liegen unter 600 Quadratmeter. Die südlichen Parzellen sind größer angesetzt, da innerhalb dieser auch die private Ortsrandeingrünung angelegt werden muss. Die Möglichkeit der längsseitigen Einrichtung von Parkbuchten, ein Einwand bei der letzten Behandlung entlang der Erschließungsstraße, wurde ebenfalls untersucht.

Um den Erschließungsaufwand und den Flächenverbrauch so gering wie möglich zu halten, wird aber von einer Errichtung auf öffentlichem Grund abgesehen. Die Baugrenzen sind so gewählt, dass derartige Stellplätze auf Privatgrund angelegt werden können. Die Verbindung zum Ulrichweg soll in jedem Fall im Bebauungsplan vorgesehen werden. Es wird allerdings noch geprüft, auch im Hinblick auf die Verkehrssicherungspflicht, ob er als öffentlicher oder als Privatweg ausgewiesen wird.

Johannes Weigl (PF Schönau) plädierte, den Fußweg drinnen zu lassen, da ein Verbindungsweg in den Ort wichtig sei. Auch Hans Thiel (CSU/FWG) sah eine Verbindung zum Ortszentrum als notwendig, „alles andere wäre eine schlechte Planung“, meinte er.

Einstimmig billigte das Gremium dann den Entwurf des Bebauungsplans „Biberg-Süd“ samt Begründung. Die Verwaltung und die Planungsgruppe Strasser wurden beauftragt, das weitere Verfahren durchzuführen.ws

Artikel 1 von 11