Großhöhenrain – Die Höhenrainer Musi legte sich bei ihrem traditionellen konzertanten Jahresabschluss wieder richtig ins Zeug, um ihrem zahlreichen Publikum eine facettenreiche Abendunterhaltung zu bieten. Man konnte dazu heuer ein kleines Jubiläum feiern, da die Kapelle vor 40 Jahren das erste Konzert im Gemeindehaus in Großhöhenrain veranstaltet hatte.
Der Reigen wurde dabei wieder durch die inzwischen 20-köpfige eigene Bläserjugend eröffnet. Die Stücke „Marsch aus Legau“, „Final Countdown“ und der „Maxglaner Marsch“ gaben ein harmonisches Bild des schon beachtlichen Könnens und Zusammenspiels der „jungen Höhenrainer“ ab.
Dann war schon die „große“ Höhenrainer Musi an der Reihe, jeweils humorvoll angesagt durch Stefan Messerer. Das festliche Vorspiel „Der große Tag“ von Sepp Thaler war da der richtige Einstieg. Mit „Virginia“ von Jacob de Haan wurde anschließend von der Kapelle ein mitreißendes musikalisches Porträt des amerikanischen Bundesstaates präsentiert.
Traditioneller wurde es dann wieder mit dem Magdalenenwalzer von der Kapelle MaChlast. Ein solistischer Höhepunkt folgte dann mit dem Titel „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical Elisabeth, höchst einfühlsam vorgetragen von Irmi Haager und gekonnt begleitet von der Kapelle. Zur Pause durfte dann Ernst Mosch mit seinem Konzertmarsch „Musikantenparade“ nicht fehlen.
Im zweiten Teil im „Westernstyle“ kam die Polka „Cramer Junior“ erfrischend beschwingt daher. Bei den „Three Brass Cats“ schlug die Kapelle dann jazzigere Töne an bevor mit „Nessaja“ von Peter Maffay nochmals eine bekannte Musicalmelodie mit dem rechten Gespür für die passenden musikalischen Akzente erklang.
Mit der Polka „Ehrenwert“ und dem Konzertmarsch „Carpe Diem“ beschloss die Kapelle das Konzert noch mit schwungvollen Melodien zweier derzeit besonders angesagter Blasmusikkomponisten (Martin Scharnagl und Alexander Pfluger).
Davor wurden Ehrendirigent Rudi Maier und acht seiner musikalischen Weggefährten (unter ihnen Dirigent Sepp Mangstl und die Vorstände Alois Stacheter und Hans Forstner) für ihr Engagement in der 40-jährigen Höhenrainer Konzertradition besonders geehrt.
Dabei blieb nicht unerwähnt, dass Rudi Maier nach seiner 25-jährigen Dirigententätigkeit noch über 15 Jahre lang weiter bis letztes Jahr in stets humorvoller Weise die Konzerte angesagt hat.
Deswegen gebührte ihm auch im Rahmen der mit anhaltendem Applaus vom Publikum eingeforderten Zugaben nach „Morning has broken“ von Cat Stevens auch beim Marsch „Honoris Causa“ vom Tubisten der Kapelle Dr. Michael Stacheter das abschließende Dirigat des Konzertabends.
Auch Feldkirchen-Westerhams Bürgermeister Hans Schaberl ließ es sich nicht nehmen das ganzjährige Engagement der Höhenrainer Musi zu würdigen.
Er bedankte sich dafür bei der gesamten Kapelle und überreichte dem Musikmeister Sepp Mangstl ein kleines Präsent. hmi