Feldkirchen-Westerham – Kann im Osten von Feldolling ein Solarpark angelegt werden? Einen Antrag dafür hat die Anumar GmbH aus Ingolstadt Anfang November im Rathaus in Feldkirchen eingereicht. Der Gemeinderat hat diesen in seiner jüngsten Beratungsrunde einstimmig befürwortet. Und gleichzeitig die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungs- und Grünordnungsplans beschlossen.
Im Zusammenhang mit den klimatischen Veränderungen sieht der ganze Gemeinderat diesen Solarpark sehr positiv. „Wir können von der Energiewende nicht immer nur reden, sondern müssen dafür auch etwas tun“, erklärte Bürgermeister Hans Schaberl.
Laut der vorliegenden Daten der Bauverwaltung hat die dafür vorgesehene Fläche eine Größe von 15632 Quadratmetern. Südlich von ihr verläuft im verbindlich einzuhaltenden 110-Meter-Bereich die Bahnlinie Westerham-Bruckmühl. Der Antragsteller verspricht sich dadurch günstige Voraussetzungen für eine staatliche Förderung im Zusammenhang mit dem Energie-Einspeise-Gesetz (EEG).
Nördlich der Fläche liegen ein kartiertes Biotop sowie der Fassungsbereich und die Schutzzone des Wasserbeschaffungsverbandes Feldolling. Um die „Freiflächenfotovoltaikanlage Feldkirchen-Westerham“ errichten zu können, muss parallel dazu auch der Flächennutzungsplan geändert und auch ein Sondergebiet ausgewiesen werden. Keinen Nachteil sieht der Bürgermeister darin, dass das Grundstück fast abseits liegt: „Wenn der Solarpark eingerichtet und in Betrieb gegangen ist, braucht er nur noch von den Mitarbeitern angefahren zu werden.“ Es kann nur von der Bahnlinie aus eingesehen werden. Wann der Solarpark realisiert werden soll, steht noch nicht fest.
Aber: Es wird mindestens ein Jahr dauern, da der Flächennutzungsplan geändert werden muss.