Gesungen und gespielt zum Advent

von Redaktion

Stadt lädt ins Kurhaus ein

Bad Aibling – Einen stimmungsvollen und vorweihnachtlichen Abend genossen die vielen Besucher beim Bad Aiblinger Adventssingen im großen Saal des Kurhauses. Angeführt vom Bläserensemble Bad Aibling wechselten sich die Stamperlmusi aus Walchensee, die Stubnmusi der Musikgruppe des Musikfördervereins Bad Aibling, der dreistimmige Zeitlang-Gsang aus Wiechs/ Salzburg und die Dettendorfer Saitenmusik ab.

„Tuet es allen kund“ war das Motto des Abends. In sechs verschiedenen Anspiel-Szenen wurde die heilige Geschichte anschaulich und nachdenklich in einem Krippenspiel erzählt. Heuer hatte Bärbel Merk ein Augenmerk auf die römische Herrschaft und die Thematik rund um die Einschreibung von Josef und Maria gerichtet. Und das gelang in eindrucksvoller Weise.

Alleine der Einmarsch der römischen Soldaten war mehr als beeindruckend. Aber auch die Heilige Nacht und die Hirten am Lagerfeuer fehlten nicht. „Wir sehen heute die Geschichte, die die Welt verändert hat“, meinte Bärbel Merk eingangs des Adventssingens.

Als Sprecher schlug Toni Keller mit seiner markanten Stimme die Brücke zwischen Gesang-, Musik- und Spielgruppen und gab dem Abend mit den gelesenen Texten eine prägende und besinnliche Note. Präsentiert wurde das Krippenspiel von den Mitgliedern der beiden Bad Aiblinger Trachtenvereine, die dabei ganze Arbeit leisteten.

Bei den ruhigen und harmonischen Musikstücken konnten sich die Besucher auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen. Als am Ende die Dettendorfer Saitenmusik und die kleine Hirtin Bernadette „Zu Bethlehem geboren“ sang, schloss sich der ganze Kursaal mit an. Lang anhaltender Beifall war den Akteuren sicher.

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