Maria und Josef einmal anders

von Redaktion

Riesige Krippenlandschaft in der Wilhelm-Leibl-Realschule Bad Aibling

Bad Aibling – Seit vielen Jahren gehört in der Vorweihnachtszeit die große Krippe an der Wilhelm-Leibl-Realschule einfach zum Advent dazu. Auch heuer haben wieder zwei sechste Klassen fleißig Figuren gebastelt und die Krippe aufgebaut – aber auch neu interpretiert.

Im katholischen Religionsunterricht beschäftigten sich die Klassen 6c und 6d intensiv mit dem Thema Krippenfigurenbau, der symbolischen Darstellung der Krippenfiguren und den historischen Begebenheiten im Heiligen Land um den Zeitraum der Geburt Jesu. Danach gingen die Schüler ans Werk, ließen ihrer Kreativität freien Lauf und bastelten jeweils mindestens eine Krippenfigur.

So entstanden die klassischen Figuren, die nun auf der orientalisch gehaltenen Realschulkrippe zu sehen sind – aber eben neu interpretiert. Die heilige Maria wurde zwar klassisch in Rot und Blau gehalten, trägt aber eine moderne Jacke mit Damenhandtasche. Der heilige Josef ist als „Friedensjosef“ bekleidet. Seine Kleidung nimmt immer wieder die Regenbogenfarben auf – ein Zeichen für Weihnachten als Fest der Liebe und des Friedens, damals und heute.

Ganz zeitgemäß trägt dieser Josef das Christkind in den Armen. Beim genaueren Betrachten gibt es noch viel mehr auf der vier Quadratmeter großen Krippenlandschaft zu entdecken. Zum Beispiel König Herodes, der mit seinen Soldaten das Christkind sucht, fleißige Fischer, römische Soldaten und eine riesige Schar an Engeln und Hirten.

In den letzten Schultagen vor den Ferien wird die Krippe dann wieder abgebaut und die Schüler dürfen ihre Figuren mitnehmen und schaffen so wieder Platz für neue kreative Figuren im kommenden Jahr.

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