Feldkirchen-Westerham – „Unsere Stimme hat Gewicht im Gemeinderat. Jedes der großen Themen der Gemeindepolitik – Wohnen, Mobilität, Infrastruktur – ist von uns mitgestaltet und beeinflusst worden. Diese Themen werden auch den nächsten Gemeinderat vordringlich beschäftigen. Dabei ist eine starke SPD Garant für eine sozial verantwortliche Umsetzung der Projekte. Und daran will ich weiterhin mitwirken.“
Mit diesen Worten beendete Heinz Oesterle bei der Aufstellungsversammlung des SPD-Ortsverein Feldkirchen-Westerham seine Bewerbungsrede für die einstimmig bestätigte Spitzenkandidatur zur Kommunalwahl 2020.
Zuvor hatte die als Versammlungsleiterin fungierende SPD-Kreisvorsitzende und Landratskandidatin Alexandra Burgmaier unterstrichen, wie wichtig es sei, seine Vorstellungen konsequent darzulegen, aber kooperativ und offen für fraktionsübergreifende Zusammenarbeit zu sein.
Gemeinderat Erhard Passauer verwies unter anderem auf die Notwendigkeit der Schaffung einer barrierefreien Gemeinde entsprechend dem bereits eingebrachten Antrag der SPD-Fraktion. Sandro Kotte, Ortsvereinsvorsitzender, und Pankraz Schaberl erläuterten bei ihren Bewerbungsreden konkrete Umsetzungen der von Oesterle angesprochenen Themenfelder: „Gründung einer gemeindeeigenen Wohnungsbaugenossenschaft; kein Verkauf der Flurnummer 84; Schaffung eines Gemeindewerkes; Umsetzung des vom Gemeinderat beschlossenen Tempo30/Tempo50-Bedarfsnetzes, Kulturzentrum am Dorfplatz in Feldkirchen mit Bücherei und VHS; Neubau einer Kindertagesstätte in Feldkirchen direkt neben dem Rathaus („Feuerwehrspitz); Ausbau der Kapazitäten der Grundschule.
Für Michael Schmirl ist die abgestimmte, nachhaltige Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Feldkirchen-Westerham zusammen mit der Unternehmerschaft ein besonderes Anliegen sowie die zielgerichtete Unterstützung des Mittelstandes im Rahmen der Aus- und Weiterbildung. Anschließend folgten die Wahlen.