Dorfverein Beyharting gegründet

von Redaktion

Michael Messerer wird Vorsitzender – Interessen der Bürger und Vereine bündeln

Beyharting – Das Interesse an der Entwicklung von Beyharting ist groß. Deshalb fanden sich zur Gründung des „Dorfvereins Beyharting und Umgebung“ auch mehr als 80 Bürger ein und brachten das Projekt auf den Weg.

„Die Bündelung der Interessen von Bürgern und Ortsvereinen sowie die Umsetzung unserer Ziele sind Aufgabe dieses Vereins“, betonte Gemeinderat Richard Wallner. Versammlungsleiter Anton Messerer, der im Vorfeld eine Mustersatzung ausgearbeitet hatte, erläuterte den Weg von der Idee zur Gründung eines Dorfvereins. Primäre Aufgabe sei der Neubau einer Scheune zur Unterbringung des Inventars der Ortsvereine, denn mit dem geplanten Abriss der Lagerhalle der örtlichen Raiffeisenbank stünden die Vereine im Regen. Und eine andere Lösung sei nicht in Sicht, betonte Messerer.

Einstimmig wurde der Beschluss zur Gründung des„Dorfvereins Beyharting und Umgebung“ gefasst. Zum Vorsitzenden wurde Michael Messerer gewählt. Lothar Schechner fungiert als dessen Stellvertreter. Das Amt des Kassiers wurde Hans Demmel anvertraut, Schriftführerin wurde Maria Huber. Als Kassenprüfer fungieren Matthias Jegg und Matthias Berger. Der neue Vorsitzende Michael Messerer dankte für das Vertrauen und bat um Unterstützung bei der Umsetzung der anstehenden Aufgaben.

Bürgermeister Georg Weigl betonte, dass auch die Gemeinde schon Ausschau nach einem geeigneten Grundstück für den Inventarstadel gehalten habe. Er machte keinen Hehl daraus, dass dies kein leichtes Unterfangen sei. Entscheidend für die Errichtung des benötigten Stadels seien letztlich baurechtliche Vorgaben. Die Gemeinde werde weitere Standorte prüfen. Schwierig sei allerdings auch der erforderliche Grunderwerb.

Ein weiteres Thema, das den Beyhartingern „unter den Nägeln brennt“, ist die Zukunft der örtlichen Gastwirtschaft. Das Gebäude wurde von einem Investor erworben und wird voraussichtlich abgerissen. Genaue Details zur weiteren Nutzung oder konkreten Bebauung sind noch nicht bekannt. Ein Konzept dafür war jüngst Thema im Gemeinderat (wir berichteten). Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Nur eine Maßgabe steht bereits fest: Im neuen Gebäude wird auf einer Fläche von 250 Quadratmetern auch Platz für eine Gastwirtschaft sein. Weigl war zuversichtlich, dass der Investor die Sorgen der Beyhartinger Bürger versteht und den Bau eines Inventarstadels unterstützt.

Zudem informierte das Gemeindeoberhaupt darüber, dass nach Verhandlungen mit der VR-Bank der derzeit im Gebäude der Bank befindliche Geldautomat künftig im Torbogen installiert werde. Somit bleibt den Beyhartingern auch nach dem Abriss des Bank-Gebäudes zumindest eine wohnortnahe Bargeldversorgung.

Auch der Bau eines Radweges nach Tuntenhausen ist eine Forderung des Dorfvereins. Er stelle auch die Gemeinde seit langem vor Probleme, informierte der Bürgermeister. Immer wieder gebe es neue Varianten, die wieder verworfen werden müssten. Derzeit werde auch an einen Neubau der Staatsstraße nördlich der bisherigen Straße gedacht. Ein Teil der bestehenden Straße könnte dann als Radweg genutzt werden. Ob diese Variante zur Umsetzung komme, sei allerdings auch noch nicht klar.

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