Ergreifendes „Stille Nacht“ erklingt aus allen Kehlen

von Redaktion

Trotz Regens kommen viele Besucher zum Weihnachtssingen der Stadt im Brunnenhof des Kurparks

Bad Aibling – Einer guten Tradition folgend fand auch in diesem Jahr das Weihnachtssingen der Stadt im Brunnenhof des Kurparks statt. Wie beliebt diese besinnliche Veranstaltung zum Jahresende bei den Bad Aiblinger Bürgern ist, sah man daran, dass trotz des immer wieder einsetzenden Regens der Brunnenhof bis an den Rand mit Zuhörern aller Altersklassen besetzt war.

Für die Begleitung mit Bläser-Weisen sorgte die Williger Musi mit Andreas Mayer an der Spitze, die auch die Feierstunde eröffnete. Frisch und größtenteils auswendig brachte der Willinger Kinderchor zwei Lieder zu Gehör, der Joseph- Haas- Chor schloss sich an und wies mit „Silent Night“ auf das Weihnachtsfest hin.

„Let it snow“
erfreute die Zuhörer

Den Wunsch der meisten Zuhörer hatten die „Klarinellos“ der Musikschule Müller mit „Let it snow“ im Programm und der Männerchor Ellmosen mit seinem Dirigenten Konrad Liebscher erfreute mit dem „Adventslied“ sowie „Der Winter dehnt das weite Land“.

Mit Spannung erwartet wurde dann der Auftritt von St. Nikolaus (Claus Maier), der begleitet von seinen Engeln und unter den staunenden Blicken der Kinder die Bühne betrat. Der „Heilige Mann“ zeigte sich nicht nur bestens informiert über das Geschehen in der Stadt, sondern wusste auch in der „großen“ Politik Bescheid. Beides kommentierte er mal lobend, mal mahnend und stets begleitet von hintergründigem Humor.

Die Verkehrssituation sowie die offenen Baustellen im Stadtgebiet kamen dabei ebenso zur Sprache wie die ehrenamtliche Arbeit der zahlreichen engagierten Bürger und die Vereinsjubiläen, von denen der Nikolaus besonderes das jeweils 110-jährige Bestehen des Trachtenvereins Edelweiß und des Katholischen Frauenbunds hervorhob.

Felix Schwaller trat dann letztmals als Stadtoberhaupt ans Mikrofon, dankte dem Rauschebart für seine „Wahlkampf-Rede“, wie er dessen Vortrag scherzhaft nannte, und blickte mit wenigen Worten auf seine nach 18 Jahren endende Amtszeit zurück. In dieser Zeit hätten ihn besonders das starke Zusammengehörigkeitsgefühl und das gezeigte Engagement in den Ortsvereinen zum Wohle der Stadt beeindruckt.

Kontrovers, aber
auch konstruktiv

„Ohne Euch geht es nicht“, so Schwaller, der auch ein wenig stolz drauf war, dass er es trotz aller Schwierigkeiten geschafft habe, dass die Stadt und deren Bürger nicht gespaltet wurden oder sind und es immer wieder möglich sei, in zwar kontroversen, aber auch konstruktiven Gesprächen einen für alle Seiten verträglichen Konsens zu finden.

Nach dem gemeinsam gesungenen „Stille Nacht“ verteilte der Nikolaus noch Süßigkeiten an die Kinder. uhe

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