Grünes Licht für Betriebserweiterung

von Redaktion

Bruckmühler Bauausschuss erlaubt Lagerhallen-Neubau am Rande von Heufeld

Bruckmühl – Nach der rechtlichen Bewertung der gemeindlichen Bauverwaltung – „Die beabsichtigte Erweiterung von maximal einem Drittel ist nach dem Buchstaben des Gesetzes abgesichert.“ – votierte der Bruckmühler Bau-, Umwelt- und Vergabeausschuss (BUVA) mit lediglich einer Gegenstimme für den Vorbescheidsantrag zum Abbruch eines Lagergebäudes und Neubau einer Lagerhalle für die Produktionserweiterung.

Produktion soll
erweitert werden

Der Antragsteller – die Schreinerei Engelbert Wolf GmbH – beabsichtigt, im Ortsteil Heufeld, nördlich der Staatsstraße 2078, ein bestehendes Lagergebäude abzubrechen und an dessen Stelle einen Neubau für die Produktionserweiterung zu setzen. Die Ausmaße des Anbaues an das bereits bestehende Gebäude soll 38 (Länge) mal 29 Meter (Breite) betragen. Die Wandhöhe ist mit knapp sieben, die Firsthöhe mit gut acht Metern, samt versetztem Pultdach, angegeben.

Neue Lagerhalle
wird gebaut

Nördlich des bestehenden Gebäudes ist zudem eine weitere Lagerhalle mit einer Länge von 42, einer Breite von 25 sowie einer Firsthöhe von 8,45 Metern mit Satteldach geplant.

Die Gesamtfläche der bereits bestehenden Gebäude weist laut Bauverwaltung eine Fläche von 5633 Quadratmetern, die beantragte Erweiterung 1627 Quadratmeter aus. „Der Betrieb wurde nach den gesetzlichen Vorgaben errichtet, die Erweiterung ist angemessen, die straßen- und wassermäßige Erschließung gilt als gesichert“, schloss Marina Trainer ihren Sachvortrag.

Bürgermeister Richard Richter (CSU) zeigte sich erfreut über die Standorterweiterung. Richard Linke (OLB) stütze diese Ansicht grundsätzlich, führte aber die Außenbereichslage als Minuspunkt an: „In ähnlichen Fällen mussten wir Nein sagen, dies ist für den Bürger nur schwer nachvollziehbar, eine einheitliche Regelung wäre von großem Vorteil, vielleicht sollten wir mit einer Petition zur Gesetzesvereinfachung an die Regierung herantreten.“

Der Gemeinde seien die Hände gebunden, per Gesetz sei an dieser Stelle eineEin-Drittel-Erweiterung rechtens, so der Rathauschef. Josef Staudt (SPD/ÜWG) regte an, im Gespräch mit dem Bauwerber seine mittel- und langfristigen Planungen in Erfahrung zu bringen: „Wir sollten wissen, was hier noch geplant ist, denn die Planungen weisen auch einen Wendehammer aus.“ SPD/ÜWG-Rat Konrad Hammerl begrüßte die Firmenvergrößerung. Die Flächenversiegelung bezeichnete er als „Wermutstropfen“. Das Plenum stimmte dem Antrag mit einer Gegenstimme zu.

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