Tuntenhausen – Das Haushaltsjahr 2019 entwickelte sich für die Gemeinde Tuntenhausen zufriedenstellend. Das zeigte die in der jüngsten Ratssitzung vorgelegte Jahresrechnung 2019. Überdies ist die Kommune seit 2014 schuldenfrei.
Kämmerer Andreas Marx trug den Räten und Zuschauern das Zahlenwerk vor. Dabei beläuft sich der kassenmäßige Abschluss auf knapp 21,9 Millionen Euro. „Das ist der Betrag, den wir im Jahr 2019 geldmäßig bewegt haben“, stellte Marx fest. Die wichtigste Veränderung betraf das Veranlagungssoll der Gewerbesteuer, das sich mit rund 2,6 Millionen Euro nach dem sehr schlechten Jahr 2018 wieder stabilisiert hat.
Einkommenssteuer
steigt deutlich
Der Anteil der Einkommenssteuer zeigt auch weiterhin eine deutliche Steigerung. Im Jahr 2019 lag das Ergebnis erstmals über 4,8 Millionen Euro. Erfreulich entwickelten sich außerdem die Rücklagen. So liegt die „Allgemeine Rücklage“ bei knapp drei Millionen Euro. Die „Rücklage Kläranlage Ostermünchen“ steht mittlerweile schon bei 1,3 Millionen Euro.
„Auch die Kassenlage war im Berichtsjahr durchgehend positiv“, stellte Marx fest. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik konnten keine Zinserträge erwirtschaftet werden. Insgesamt liegt damit die Zuführung an den Vermögenshaushalt mit 2,3 Millionen Euro rund 750000 Euro über dem Haushaltsansatz. Zur Umsetzung der im Vermögenshaushalt geplanten Investitionen mussten allerdings auch rund 650000 Euro aus der Rücklage entnommen werden.
„Positiv ist, und das kann man nicht oft genug sagen, dass die Gemeinde nach wie vor schuldenfrei ist“, betonte Bürgermeister Georg Weigl, Dies habe sich auch 2019 trotz des Rathausanbaus nicht geändert. Unterm Strich habe sich das Haushaltsjahr 2019 zufriedenstellend entwickelt, bilanzierte der Kämmerer. Das ist nach seinen Worten auf die Einhaltung der Ausgabenansätze zurückzuführen. „Der Haushaltsverlauf 2019 zeigt auch, wie wichtig eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik ist“, betonte Marx.
Nur so könne auch zukünftig die finanzielle Basis für die Anforderungen an die Gemeinde gelegt werden. Das sah auch der Bürgermeister so und lobte die Arbeit von Kämmerer, Verwaltung und Gemeinderat.
Das Gremium nahm die Jahresrechnung einstimmig (20:0) zur Kenntnis.