Bruckmühl – Ein wichtiger Eckpfeiler in der Jahresversammlung der Feuerwehr Bruckmühl war unter anderem die aktuelle Bestandsaufnahme der erfolgreichen Nachwuchsarbeit. Hier steht die Feuerwehr gut da.
Trotz Corona-Pandemie sei die Feuerwehr mit 14 Kindern im Alter von acht bis elf Jahren sowie zwölf engagierten Jugendlichen von zwölf bis 17 Jahren gut aufgestellt und „auch einigermaßen gut durch die harte, teils stürmische Covid-See gekommen“, bilanzierte Jugendwart Matthias Stuckenberger zu Beginn seines Vortrags.
In der sehr begrenzten Ausbildungszeit stand die Modulare Truppmann Ausbildung im Fokus. Insgesamt leisteten die Nachwuchs-Floriansjünger 331 Stunden ab. „In normalen Zeiten liegen wir deutlich über 1000 Stunden“, erklärte Stuckenberger. Positiv informierte er auch über die Online-Lernbereitschaft seiner Jugend-Crew.
Jedes Jahr stellt sich der Bruckmühler Nachwuchs einem Wissenstest mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. In normalen Zeiten wird im Feuerwehrhaus die intensive Vorbereitung auf die anspruchsvollen Prüfungen durchgeführt.
In diesem Jahr musste dies aber alles im Alleinstudium zu Hause geleistet werden. „Doch hat sich die Theorie-Paukerei gelohnt, drei von meinen Jungs haben die Stufe eins und drei die Stufe zwei erfolgreich absolviert“, zeigte sich Stuckenberger stolz.
Aber auch die Feuerwehrjugend musste im vergangenen Jahr auf vieles verzichten. Eigentlich hätten die Bruckmühler Feuerwehrler „25 Jahre Jugend-Feuerwehr“ feiern wollen.
Nun fällt auch die Verschiebung der Feierlichkeiten dieses Jahr wieder aus den bekannten Corona-Gründen dem Rotstift zum Opfer. „Das ist schon echt hart“, bedauert der Jugendwart bei der Jahreshauptversammlung. tn