Glasfaseranschluss für 158 Wohnungen

von Redaktion

Telekom treibt Breitbandausbau in Feldkirchen-Westerham bis 2023 voran

Feldkirchen-Westerham – Der Breitbandausbau in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham schreitet voran. „Das Glasfasernetz in den größeren Ortschaften ist mittlerweile ausgebaut, in den kommenden anderthalb Jahren sind die Außenbereiche an der Reihe“, erklärt der CSU-Gemeinderat und Wirtschaftsreferent Anton Kammerloher. Der Elektro-Ingenieur begleitet den Breitbandausbau von Anfang an.

Vier-Jahres-Plan
2019 beschlossen

Schon 2019 hat die Gemeinde auf Beschluss des Rates einen Vier-Jahres-Plan zum Breitbandausbau mit der Deutschen Telekom geschmiedet. Die veranschlagten Kosten liegen bei 1,942 Millionen, der staatliche Zuschuss beträgt 1,1 Millionen Euro.

Derzeit sind neben Vagen und Feldolling die Außenbereiche von Feldkirchen an der Reihe. In Richtung Norden und Nordosten sind das Walpersdorf, Unter- und Ober-Aufham, Loherberg, Stadlberg, Ast, Kugelloh, Neuhaus und „Zur Reitbahn“. Westlich von Feldkirchen sind das Hohenfried und der nördliche Teil von Aschbach. In Feldolling werden in der Breitensteinstraße der Bauhof und das Klärwerk mit Breitbandtechnik nachgerüstet.

Neue Glasfaserleitungen werden auch im Sterneckerweg in Vagen eingezogen. Um die Leerrohre mit einer Länge von zusammen 17 Kilometer verlegen zu können, müssen umfangreiche Erdarbeiten vorgenommen werden. Erst dann können die Glasfaserkabel eingezogen werden. Mit der endgültigen Installation der Verteiler, der Fertigmontage, der Herstellung aller Hausanschlüsse und der Inbetriebnahme des gesamten Breitband-Glasfasernetzes in den neu eingerichteten Bereichen mit 158 Wohneinheiten kann bis Mitte März 2023 gerechnet werden.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung regte Pro Bürger-Rat Franz Bergmüller zudem an, auch zu dem erst 2021 gegründeten Unternehmen „Unsere Grüne Glasfaser“ Kontakt aufzunehmen. Wie berichtet hat sich das Joint Venture aus Telefónica und Allianz unter anderem schon in den Gemeinden Tuntenhausen, Bad Feilnbach und Rott vorgestellt.

„Unsere Grüne Glasfaser“ will vor allem in ländlichen Regionen schnell, unbürokratisch und noch dazu kostenlos für eine verbesserte digitale Infrastruktur sorgen. Nach einem positiven Signal der Gemeinde könnten schon binnen eines Jahres alle Haushalte, die es wünschen, ans schnelle Internet angeschlossen sein. Vom Gemeinderat gab es zum Vorschlag von Bergmüller allerdings weder eine Diskussion noch eine Entscheidung.

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