„Bis hierhin und wie weiter?“ regt zum Nachdenken an

von Redaktion

„nonfiktionale“ zeigt Dokumentarfilm von Felix Maria Bühler

Bad Aibling – „Bis hierhin und wie weiter?“ von Felix Maria Bühler ist ein Beitrag, der heute um 19.30 Uhr auf der „nonfiktionale“ gezeigt wird. Vorab schrieben Bad Aiblinger Gymnasiasten dazu die folgende Filmkritik.

Was die Medien vorenthalten, stellt Bühler in seinem Streifen schonungslos dar. Im Film begegnen sich fünf Klimaaktivisten vor der geplanten Räumung Lützeraths. Sie und zahlreiche andere Mitglieder der „Letzten Generation“ bereiten sich auf Proteste vor, die nicht nur das Dorf, sondern den gesamten Planeten vor enormem Schaden bewahren sollen. Es werden Szenen aus Lützerath und Ausschnitte aus anderen Protestaktionen der Aktivisten gezeigt. Ruhige und aufgeladene, angespannte Abschnitte wechseln sich ab. Dadurch gewinnt der Film immer wieder aufs Neue an Spannung. Gerade durch die Unterbrechung von Situationen, die zu eskalieren drohen, gewöhnt sich der Zuschauer nicht an diese. Dies befeuert den erschütternden Effekt.

Der Film bezieht sich eher auf die Geschehnisse während der Proteste. Der Kontext wird nur in kurzen Textabschnitten dargestellt. Dies erschwert dem Zuschauer das Verstehen und Einordnen der gezeigten Ausschnitte. „Bis hierhin und wie weiter?“ ist ein Dokumentarfilm, dessen Ziel es nicht ist, schön zu sein, sondern die Realität widerzuspiegeln. Der Streifen zeigt nicht nur erschreckende Szenen, die einem in den Nachrichten in dieser Härte nie begegnet sind. Zu sehen ist auch der Zusammenhalt der Demonstranten. Der Film regt den Zuschauer gleichzeitig zum Nachdenken und zum Handeln an. Heidi Kirner und Franziska Naumann

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