Bad Aibling – Die Furcht vor einem erneuten Weltkrieg lässt die deutsche Bevölkerung nicht mehr los. Als Folge davon wurden vor allem zur Zeit des Kalten Krieges vielfältige Schutzeinrichtungen gebaut, von denen einige in Knut Kargers Dokumentarfilm „Für den Ernstfall“ vorgestellt werden. Gezeigt wurde der Streifen gestern auf der „nonfiktionale“. Bad Aiblinger Gymnasiasten haben dazu folgende Filmkritik geschrieben: In einzelnen Abschnitten erfährt der Zuschauer Fakten über die Wirkungsweise und den strategischen Vorteil von Bunkern, Sprenganlagen, Vorratslagern und sogenannten Schutzräumen für die Bevölkerung. Durch die Gliederung des Filmes kann man den einzelnen Themen gut folgen. Generell werden Pläne und Abläufe nüchtern und sachlich geschildert. Zudem werden zahlreiche Fakten genannt, wodurch der Film teilweise in die Länge gezogen wirkt, der Zuschauer aber auch interessante Details erfährt. Außerdem wird deutlich, wie groß die Furcht vor einem erneuten Krieg gewesen sein muss. Levi Höfer und Emil Hamberger