Bad Aibling – Was ist eigentlich ein Dokumentarfilm – und wie überraschend, vielfältig oder herausfordernd kann er sein? Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a des Gymnasiums Bad Aibling gab es zunächst ein Mockumentary als Appetithappen, also eine inszenierte Parodie im dokumentarischen Gewand, die zeigen sollte, was Doku alles sein kann. Nach diesem Ausflug in das Genre durften sich die Schülerinnen und Schüler, unter Anleitung der Nonfiktionale-Leiterin Tamara Danicic, an ersten Fingerübungen zum Schreiben einer Filmkritik versuchen. Grundlage für ihren anschließenden Arbeitsauftrag – Kritiken zu den Filmen des diesjährigen Nonfiktionale-Programms zu verfassen – war einmal mehr das genaue Hinhören und Hinsehen. Denn mehr noch als um Fragen der Kameraführung oder Erzählperspektive ging es der Festivalmacherin vor allem darum, den Jugendlichen mitzugeben, sich mit geschärften Sinnen auf die Filme einzulassen. Zu Hause ging es dann ans Schreiben. Was die jungen Filmkritiker und Filmkritikerinnen für Eindrücke gewonnen und in Textform gebracht haben, lässt sich bis Sonntag im Nonfiktionale-Festivalbüro, im Foyer des Aibvision Filmtheaters, nachlesen. Eine Auswahl an Filmkritiken, die unter dem aktuellen Motto „Über:Morgen“ stehen, erscheint auch im Mangfall-Boten.