Bad Aibling/Helfendorf – Die Frühjahrsversammlung der Gemeinschaft der 18 Trachtenvereine des Altlandkreises Bad Aibling wurde vom 18er-Vorsitzenden Hubert Stadler geleitet und vom Trachtenverein Goldbergler Helfendorf organisiert.
Erika Spon referierte über den Kreisjugendring (KJR) Rosenheim und Hubert Weigl erfreute die Anwesenden mit einem Bildervortrag.
Stadler zog eine positive Bilanz des Kirchdorfer Gründungsjubiläums. Er stellte jedoch fest, dass die Dirndlplattler bei den Ehrtänzen in den vergangenen Jahren immer seltener wurden, während die Figurentänze zunahmen. Dies gelte für alle Altersgruppen, nicht nur für die Aktivengruppen. Er äußerte den Wunsch, dass sich dies wieder ändern möge.
Baugrund und
Plan sind vorhanden
Max Demmel, der Vorsitzende des gastgebenden Trachtenvereins, teilte seine Erfahrungen zum Thema Vereinsheimneubau mit. Sein Verein versucht seit Längerem, ein neues Zuhause für die Goldbergler Trachtler zu schaffen. Trotz vorhandenem Baugrund und Bauplan fehlt es noch an der Finanzierbarkeit. Demmel hat bereits 17 öffentliche Stellen angeschrieben, jedoch ohne Erfolg. Eine Förderung durch das Europäische Leader-Projekt ist aufgrund fehlender Angliederung nicht möglich. Sein letzter Versuch ist ein Schreiben an den Bayerischen Landtag. Sein Fazit: „Ohne Moos nix los.“
Spon, ehemalige Vorsitzende des KJR und jetzt Beisitzerin im Vorstand sowie Verbandsvertreterin in der Trachtenjugend im KJR Rosenheim, informierte über die Entstehung des KJR. Sie klärte Fragen wie: Warum gibt es den KJR und was soll er bezwecken? Wer ist dem KJR angeschlossen und wer ist Mitglied? Wie bekommt man finanzielle Hilfe? Sie erklärte auch den Unterschied zwischen KJR und dem Verband der Trachtenjugend im Landkreis Rosenheim und informierte über die jeweiligen Ziele und Aufgaben. Sie betonte den Spaßfaktor: „Bei uns ist immer was los, es ist farbenfroh und lebendig im Kreisjugendring Rosenheim“. Weigl präsentierte Bilder vom 18er-Gründungsfest sowie vom Inngau-Gaugruppen-Jubiläum im Herbst 2022. Er kommentierte die Fotos und hob viele schöne Eindrücke hervor.
18er-Jugend singt
in Bad Feilnbach
In der Vorausschau wurde das 18er-Jugendsingen und -musizieren am morgigen Freitag um 19.30 Uhr beim Kistlerwirt in Bad Feilnbach angekündigt. Max Demmel junior wird durch das Programm führen. Der 18er-Bittgang ist für Sonntag, 28. April, geplant. Der Stieglburg-Gsang und die Höhenrainer Musi werden diesen musikalisch gestalten. Die Parkplatz-Situation wurde ebenfalls angesprochen: Parken ist nur noch am neuen Friedhof möglich. Von Donnerstag, 6., bis Montag, 10. Juni, findet das Bezirksmusikfest in Schönau statt. Ein weiterer wichtiger Termin ist das Wochenende am 21. Juli mit dem Gaufest des Gauverbands I. und dem Gründungsjubiläum anlässlich des 125-jährigen Bestehens der D’Mangfalltaler Westerham. Dazu sind die Trachtler der 18er-Vereine eingeladen. Die Vorbereitungen hierfür laufen auf Hochtouren. „Mia gfrein uns, wenn recht viele kemman“, so der Westerhamer Vorsitzende Georg Berndl.
Vom 8. bis 11. August feiern D’Jenbachtaler Feilnbach ihr Gründungsfest zum 140-jährigen Bestehen mit Fahnenweihe.
Und die 18er-Herbstversammlung ist am 16. September beim Pronberger in Tuntenhausen. Der 18er-Kirta steigt am 25. Oktober in Mietraching.