Feldkirchen-Westerham – In einer Zeit, in der die Herausforderungen für Jugendliche immer komplexer werden, ist die Unterstützung durch Schulen von entscheidender Bedeutung. Seit 2022 hat „Pro Arbeit Rosenheim“ unter der Leitung von Claudia Georgii und Dilek Mermer-Kollmuß die Trägerschaft der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule Feldkirchen-Westerham übernommen. Seit 1. März verstärkt Darija Stegmann das Team und tritt mit viel Enthusiasmus und Fachkenntnis die Nachfolge von Karin Kendlinger an.
Brücke zwischen Schüler und Lehrern
Die 39-jährige Sozialpädagogin, die bei Pro Arbeit Rosenheim angestellt ist, wurde von der Schulleitung herzlich willkommen geheißen. Sie bringt einen breiten Erfahrungsschatz in der Arbeit mit Jugendlichen aus verschiedenen Hintergründen und Lebenssituationen mit und soll frischen Wind und innovative Ansätze in die Schule einbringen. Ihre Schwerpunkte liegen vor allem in der Einzelfallberatung und der präventiven Arbeit. Die Rolle der Jugendsozialarbeiter an Schulen ist von entscheidender Bedeutung, da sie eine Brücke zwischen den Schülern sowie den Lehrkräften und Eltern bildet.
Stegmann wird eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen, darunter die Beratung und Unterstützung von Schülern in persönlichen, sozialen oder schulischen Angelegenheiten, die Vermittlung von Konfliktlösungsstrategien sowie die Organisation von präventiven Programmen und Workshops zu verschiedenen Themen. Ein Beispiel dafür ist das erfolgreiche Bewerbungstraining mit sieben Bildungspartnern aus der Region. „Es freut mich, Teil des Teams an der Mittelschule Feldkirchen-Westerham zu sein und dazu beizutragen, dass die Schülerinnen und Schüler ihr volles Potenzial entfalten können“, sagte Stegmann bei ihrer Vorstellung. „Meine Herzensangelegenheit ist es, eine unterstützende Umgebung zu schaffen, in der sich die Jugendlichen sicher fühlen und ihre persönlichen und beruflichen Ziele erreichen können.“
Schulleiter Jürgen Lang und die Geschäftsleiterin der Gemeinde, Ines Bertozzi, betonten die Bedeutung der Jugendsozialarbeit für das Wohlbefinden und die Entwicklung. „Wir sind überzeugt, dass Frau Stegmann mit ihrer Fachkenntnis und Empathie einen bedeutenden Beitrag leisten wird, um unsere Schule zu einem Ort der positiven Veränderung zu machen.“
Potenzial der Jugendlichen fördern
Eltern und Erziehungsberechtigte sind ermutigt, die Zusammenarbeit mit der neuen Kollegin zu suchen, um gemeinsam an der bestmöglichen Unterstützung für ihre Kinder zu arbeiten. Stegmanns offene Tür und ihr Engagement für das Wohl der Schüler signalisieren einen vielversprechenden Start für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Gemeinde. Mit der Einstellung von Stegmann wird eine wichtige Ressource geschaffen, um den Jugendlichen zu helfen, die Herausforderungen des Erwachsenwerdens zu meistern und ihr Potenzial zu entfalten.
Weitere Informationen sind auf der Homepage der Mittelschule zu finden.