Bruckmühl – Die Führungsriege der Feuerwehr Bruckmühl ist wieder vollständig. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Bruckmühler Bürgersaal wurden die drei vakanten Vorstandsämter, die nach der Hauptversammlung dieses Jahres offen waren, durch Neuwahlen besetzt.
Berufliche Gründe
für Amtsabgabe
Im Rahmen der Jahresversammlung Mitte Januar hatten Vorsitzender Marinus Rumpel, sein Stellvertreter Daniel Stahhuber und Schriftführer Florian Schiechl angekündigt, ihre Ämter nur noch kommissarisch bis zu den notwendigen Neuwahlen ausüben zu können. Alle drei nannten größere berufliche Veränderungen als Grund.
Ihr gemeinsamer Tenor: „Wenn man ein Ehrenamt ausübt, dann mit aller Konsequenz, und dies ist leider jetzt im geforderten zeitlichen Umfang so nicht mehr möglich.“ Daher war eine außerordentliche Mitgliederversammlung notwendig, um die Lücke in der Vorstandsetage des Feuerwehrvereins schnell zu schließen.
Rumpel eröffnete die Versammlung mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr, das mit vielfältigen Aktivitäten, Veranstaltungen und Festen gefüllt war. Die Feuerwehrleute präsentierten sich dabei als große Sympathieträger der Marktgemeinde. Anschließend fand die Entlastung des Vorstands statt, in Anwesenheit von Kreisbrandmeister Werner Maier-Matheke und unter der Leitung von Bürgermeister Richard Richter und Alt-Bürgermeister Franz Heinritzi.
Frauen nehmen
Ruder in die Hand
In drei separaten schriftlichen Wahlgängen wurden die vakanten Posten neu besetzt.
Bernhard Singer ist nun Vorsitzender, seine Stellvertreterin ist Sabrina Stuckenberger. Anja Hofmann übernimmt das Amt der Schriftführerin.
Die Ämter der Kassierin Daniela Halmanseger und des Jugendwartes Matthias Stuckenberger waren von den Neuwahlen nicht betroffen.
Zum Abschluss der Wahlprozedur äußerte sich Bürgermeister Richard Richter erfreut: „Es ist schön, zu sehen, dass Frauen nicht nur in Dax-Unternehmen und anderen großen Firmen in der Chefetage, sondern auch im Ehrenamt, wie hier bei der Feuerwehr, in verantwortlichen Funktionen und Ämtern das Ruder in die Hand nehmen.“